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Ostersamstag 3.4.21

Zeit zum Aufräumen nicht nur den Keller, Garage oder Wohnung. Manchmal ist es auch gut seine Gedanken aufzuräumen. Habe gerade ein kleines super verständliches Büchlein durchgelesen. Es heißt: Wie ein Gewitter im Kopf. Wir lassen gerne dieses kleine Büchlein Familien mit Kindern zukommen, die einen Epilepsiebetroffenen in der Familie haben. Zurück zu den Gedanken aufräumen. Ich bin mal wieder zu der Erkenntnis gekommen, dass immer noch zu wenig Akzeptanz in unserer Gesellschaft für neurologisch Kranke Menschen vorhanden ist. Nicht nur Epileptiker, sondern Menschen mit Depression leiden unter dem Nichtwissen unserer Gesellschaft. Unserer Mitmenschen. Ja, neurologische Krankheiten sind nicht ansteckend, wie z. B. Corona. Menschen mit Anfallsleiden oder Depressionen sieht man es auch nicht immer gleich an, dass sie krank sind. Nein: meistens versuchen sie für ihr Umfeld da zu sein und alles dafür zu tun, dass es andere nicht erfahren. Ihr da draußen, die diese Probleme habt, geht einen Weg der Offenheit. Sprecht darüber. Auch mit Euren Eltern. Klartext – wie fühlt ihr Euch – warum kann ich gerade dies und jenes nicht – ja Wissen beugt vor. Auch bei Angehörigen. Auch die Nachkriegsgeneration ist heute aufgeschlossener – wenn darüber geredet wird – habe ich selbst mit meinem Vater erlebt. Das Sohn – Vater und Tochter – Mutter Verhältnis ist immer ein ganz besonderes. Umgekehrt auch. Meistens ist jedoch das Verständnis von Mutter zu Sohn und Vater zu Tochter besser in der Kommunikation. Dafür kann man nichts. Das liegt an unseren Ursprüngen und die liegen viel länger zurück. (Jäger und Sammler) Darüber ist die heutige Gesellschaft schon lange drüber. Doch nicht in allen Gesellschaftsschichten. Das sieht man auch an den Interpretationen zu Corona. Jeder legt sich es aus wie er es benötigt. Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist nun gefragt. Dazu zählt auch, dass die Firmen, die in einer Zeit wie dieser geschäftlich boomen, den anderen unter die Arme zu greifen. Das nennt man dann „soziale Marktwirtschaft“.

Wir müssen es als Gesellschaft wie wir es sind schaffen alle Bürger mit zu nehmen. Klare Regeln aufstellen und verständlich kommunizieren. Ich verstehe nicht mehr alles was kommuniziert wird, weil es nicht klar ist. Es gibt Menschen, die sagen, dass nur er sich am nächsten ist. „Die Idioten, die nicht die Gesetze des Marktes kennen sollen halt dahin dümpeln“. Sorry, solche Aussagen darf man nicht treffen. Es gibt Menschen in Deutschland und der EU, die nicht mal schreiben, lesen, laufen etc. können. Diese Idioten, von dem etwas sehr überheblichen Menschen getroffene Aussage, machen Jobs, dass er leben kann und seinen Müll einfach in die Tonne werfen kann oder Essen und Trinken kann. Ein guter Koch oder ein guter Arbeiter muss nicht die Gesetze des Marktes kennen. Der soll etwas gutes auf den Teller bringen oder ein Teil für eine Maschine richtig verarbeiten können. Dafür sollte er auch gut entlohnt werden. Wir als Staat sollten nicht Gesetze machen, die nicht eihaltbar sind. Liebe Politiker: Es kann nicht sein, dass ein Lehrer einer Schule einem Kind den Unterreicht verweigert. Nur weil er denkt, dass er der Krankheit eines Kindes nicht gewachsen ist. Eine Rektorin, nichts machen kann und eine Familie im Regen steht. Gleichzeitig haben wir Schulpflicht. Sorry, dass ist nur ein kleines Beispiel. So läuft auch unsere Corona-Politik.

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