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24.5.21 Pfingstmontag

Ich habe mal gelesen, dass du bist was du denkst. Ich glaube, dass ich meine Gedanken neu sortieren muss. Meine Gedanken sind ein totales Chaos. Ich glaube, dass ich gerade einen großen Fehler mache. Ich will es jedem recht machen. Das geht nicht. Darum hatte ich am Donnerstag Abend auch wieder Probleme. Es wurde zwar kein Anfall. Doch ich war den Ganzen Weg von der Arbeit bis Nachhause mit mir beschäftigt. Das ist sehr unangenehm. Wenn man wie ich viele Menschen kennt und an denen allen nur vorbei läuft, um nicht außer Kontrolle zu geraten. Das ist echt harter Tobak. Solche Momente hasse ich. Wachheit, Wahrheit Klarheit. Die drei Dinge muss ich wieder verstärkt in den Vordergrund bringen. Wenn ich Klar und Wach im Denken bin, kann ich Wahrheiten besser aussprechen. Viele Menschen bewerten ohne nachzufragen. Dies ist mir übrigens eben auch wieder passiert. Ich ärgere mich, wenn ich das mache. Anderen ist das völlig Schnuppe und ich soll damit leben. Ich denke da an drei Mitarbeiter von mir. Mit denen muss ich mal Klartext reden. Das habe ich nicht getan. Ich habe zwar meinen Mitarbeiter auf die Spur gebracht. Ich jedoch hänge in den Seilen, weil ich nirgendwo mehr halt habe. Halt den ich brauche. Ich fühle mich subjektiv momentan alleine. Objektiv waren wir heute mit Freunden und Bekannten unterwegs. Achtet auf Eure Gedanken.

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16.05.21 Brückenwochende

Ein verlängertes Wochenende das gut getan hat für die Seele. Abarbeiten, Aufarbeiten und sich endlich mal wieder gut fühlen, weil man auf dem laufenden ist. Ein Bewerbungsgespräch am Freitag mit einem zukünftigen Azubi hat mich darüber nachdenken lassen, ob ich noch die richtigen Fragen stelle oder ob ich einfach schon solange meinen Stiefel durchziehe und nicht mehr bemerke, was die jungen Menschen möchten. So ist das auch bei der Selbsthilfe. Heute hatten wir einen interessanten Abend via zoom mit der Selbsthilfe BW. Schön, dass die neuen Medien weit mehr können, wie wir vorher dachten. Ob Offenburg, Heilbronn, Gschwend, Schwäbisch Hall oder Tübingen/Nürtingen. Selbsthilfe im Großen, war vor der Pandemie nie denkbar gewesen.

Heute war mal wieder ein Tag, der mich dankbar macht. Dankbar, weil es mir trotz Krankheit gut geht. Ja, ich stelle immer wieder fest, dass das Leben nicht Geld, Sachwerte oder Vermögen ist. Nein, viel wichtiger sind die Menschen, die einen begleiten. Ob in der Selbsthilfe, Familie oder Firma. Es sind die Menschen, die aussergewöhliches im Stande sind zu tun. Nicht der Einzelne, nein die Gemeinschaft, egal welchen Glauben man hat, was für eine Hautfarbe oder welche Herkunft. Gemeinsam schafft man alles. Auch eine Krise. Nach einem Sturm folgt auch immer wieder Windstille und Ruhe. Langfristig sind wir nur erfolgreich mit Menschen um uns die uns stärken und nicht schwächen. Menschen, die einem immer einreden, man kann nichts, sind nicht die, die wir benötigen. Wir brauchen Menschen, die an uns glauben, gut zu reden, das Gute ins uns sehen und uns immer Halt geben.

Danke an Rose Keller, die für uns sehr viel machbar macht. Im Hintergrund arbeitet und sich immer zurück nimmt. Doch ohne sie wäre die Selbsthilfe Epilepsie BW nicht da wo sie heute steht.

auf der Internetseite: www.lv-epilepsie-bw.de findet ihr alles Wichtige um Euch zu informieren.

(20+) Epilepsie Selbsthilfegruppe Stadt- und Landkreis Heilbronn | Facebook

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Erstimpfung mit Nachwehen durch

Am Donnerstag, 6.5.21 bekam ich vom Hausarzt einen Anruf, er hätte noch Impfstoff. Ich war nicht der, der sich schnell impfen lassen wollte, weil ich dachte, dass andere vor mir zurecht dran wären. Ich war vom Hausarzt so überwältigt und habe kurzerhand zugesagt. An dem Tag war gerade mein Sohn zum Mittagessen da. Als ich dem sagte, dass ich nun ein Impftermin hatte war perplex. Andere versuchen es seit Wochen und ich bekomme einen Anruf und fertig. Ist das wirklich richtig? Nun ja ich war an dem Tag Impfen. Die Impfung habe ich gar nicht gemerkt. Erst am Freitag als ich aufstehen wollte. Plötzlich drehte sich alles um mich herum. Ich ließ den Kaffee stehen und ging wieder ins Bett. Kopfweh, Gliederschmerzen, Kreislaufprobleme, spucken, 38C erhöhte Temperatur. frieren, schwitzen. Gegen 12.00h bin ich dann mal Zähneputzen. Versuchte dann was zu mir zu nehmen, was gründlich misslang, weil kurze Zeit später wieder alles aus meinem Körper ausgeschieden war. Nun kann sich ja jeder vorstellen, dass man mit Epilepsie nicht ganz glücklich ist. Nachts konnte ich einen Anfall verhindern. Tagsüber hatte ich immer wieder Auren. Ein furchtbarer Tag. Erst Abends habe ich so gegen 18.30h was bei mir behalten können. Bin nach dem Vespern sofort wieder ins Bett. Irgendwann nach 22.00h bin ich aufgewacht, Zähneputzen und Samstags 8.30h aufgewacht. Ich konnte normal stehen. Kreislauf ok. Ich musste zum ersten mal nicht mehr ins Bett zurück. Danach frühstücken, duschen etc. Etwas Normalität kehrt in mein Leben. Ich wünsche niemanden solche Auswirkungen. Nun sind wir heute mit dem Cabrio unterwegs gewesen nachdem ich bei dacapo meine Schicht absolviert hatte und Schnitzel mit Kartoffelsalat gegessen hatte. Nach dem Cabrio fahren, dass mich sehr schlauchte bei der Hitze, sind wir noch ein Eis essen gegangen. Nun bin ich Zuhause und schreibe diese Zeilen. Alles in allem ein gelungener Tag. Heute keine Aura alles wieder soweit im Lot bis auf ein wenig Gliederschmerzen

Mit einem dankbaren Herzen wird deine Welt schön. Wer hat dich in deinem Leben unterstützt? Wer hat dir in deiner Entwicklung geholfen? Bedanke dich heute dafür

Heute ist mein Bester Tag
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Erstes Mai Wochenende

Eine Woche der Wahrheit. Hebt die Medikamentenumstellung, bleibt die Lebensfreude, wird alles wieder positiver. Ich glaube ja. Öffnungen werden realistischer, die Menschen ungeduldiger, die Wirtschaft drängt, die Politik hat Druck. Das alles sollte mich nicht unzufrieden machen. In die positive Zukunft blicken. Veränderungen mittragen. Sein leben so gestalten, dass man zufrieden ist. Balance ist für einen Epileptiker wie mich sehr von Vorteil. Letzte Woche habe ich tatsächlich etwas meine Mitte gefunden. Das schwierigste dabei ist Vertrauen. Nicht kontrollieren, vertrauen und noch mal vertrauen. Ich darf dieses Jahr noch mehr abgeben. Was tue ich dann wieder sinnvolles ohne Druck auf andere auszuüben und ohne Druck auf mich ausüben zu lassen. Ich glaube, diese Woche ist es mir sehr gut gelungen, im Gegensatz zu sonst. Ich hatte keinen Anfall außer auf dem Golfplatz, meine Zunge nicht ganz im Griff. Ich war sehr aufgeregt, weil ich nach Jahren zum ersten mal wieder einen Golfplatz betreten habe. Es hat spaß gemacht. Doch von gut, bin ich noch weit entfernt. Ich war mit einem Mitarbeiter auf dem nahegelegenen Golfplatz in Cleebronn. Das war mal meine 2. Heimat. Doch seit 2015 nicht mehr. Durch Krankheit, vorher Autounfall usw. 2021 bin ich wieder soweit, dass ich auch das wieder tun kann. Heute noch ein bisschen Radfahren und nächsten Sonntag Kuchenverkauf mit dacapo Bönnigheim im Meiereihof – natürlich Coronakonform. Die Zukunft darf kommen. Leider geht es viel zu schnell. Erst war noch Weihnachten. Darum genießt die Tage

Du kannst im Leben nur das erreichen, was du glaubst, erreihen zu können. Unterschätze deshalb nie deine Fähigkeiten. Du kannst mehr, als du bislang weißt

Heute ist mein Bester Tag