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1. Fahrradtour 2021

Von Bönnigheim über Kirchheim, Lauffen a. N. nach Heibronn von dort üb er Klingenberg nach Nordheim. Dort ausgeruht und bei meinen Eltern was gegessen. Meine Mutter war natürlich besorgt. Ihr Sohn und Fahrrad fahren. Ja das ist meine Freiheit. Wir sind nach 2 1/2 h weiter über Nordhausen, Dürrenzimmern, Brackenheim, Botenheim und zurück nach Bönnigheim. Es waren 50 km, die mich vergessen liesen. Die letzten Wochen waren nicht so gut. Ob privat, gesundheitlich oder geschäftlich. Es ging nicht ganz soviel glatt. Ich habe durch Zufall, den Auslöser gefunden. Ich habe meine Morgendosis Medikamente vergessen. Siehe da ich hatte einen guten Tag ohne Kopfweh, ohne Anfälle und auch sonst keine Beschwerden. Ich habe immer noch obwohl ich eine Hammerdosis nehme alle 21-26 Tage einen Anfall. Habe daher heute beschlossen nur noch Abends die Medikamente zu nehmen die mir Kopfschmerzen bereiten. Heute habe ich sie zum ersten mal morgens ganz weg gelassen. Dafür das andere wieder hoch. Bitte das nicht nachmachen. Ich habe das vorab mit meiner Ärztin geklärt. Immer abklären und nicht einfach machen. Ich stelle fest, dass ich auch ALT werde. Mir fehlt in meinem beruflichen Bereich der Power um mich zu verändern. So habe ich das noch nie gefühlt. Ich merke, wie mir alles schwer fällt. Ständig jedem sagen zu müssen, was nun wichtig ist und was nicht. Warum wir manche Dinge tun und anderes weg lassen. Ich spüre, dass nun aufstrebende Menschen mit ganz anderem Gedankengut kommen. Ich glaube jedoch, dass ich noch meine letzten Jahre anständig zu Ende bringen werde. Ich denke manchmal, warum gibst du dir das Ganze? Es sind nun große Entscheidungen notwendig, die ich zwar machen möchte. Dies jedoch kaufmännisch gesehen keinen Sinn mehr macht, weil ich in meinem Berufsleben die Investition nicht mehr verdienen werde. Das macht es mir nicht einfacher, weil ich nie so gelebt habe. Ich habe Chancen genutzt und heute lasse ich sie liegen. Ich werde träge!

Geschwindigkeit mag beim Autorennen wichtig sein, nicht jedoch bei deinem Leben, heute ist dein Tag der Entschleunigung. Geh einen Schritt langsamer, lass dir Zeit

Heute ist mein Bester Tag
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10./11.4. 21 Wochenende

Was für eine Woche, eine Freundin aus unserer SHG geht es immer noch nicht gut. Wollten gestern zu ihr, doch sie ist immer noch nicht fit. Beerdigung am Samstag von einer Frau die noch vor kurzem top fit war. Sie war zwar 80, jedoch immer akkurat. Da merkt man, wie schnell es gehen kann. Irgendwie ein sehr nachdenkliches Wochenende. Zu allem kommt noch immer unsere schleppende Corona-Politik. Ich habe mich am Samstag wenigstens testen lassen. Bin negativ gewesen, meine Frau auch. Der Andrang war sehr groß. Die Menschen standen mal wieder Schlange an unserem Schloß in Bönnigheim. Früher war das Schloß ein Museum heute eine Corona-Teststation. So ändern sich die Zeiten. Gestern sind auch die Bücher vom Landesverband eingetroffen. Toll das Buch. Es heißt: Wie ein Gewitter im Kopf(Familienalltag mit Epilepsien). Morgen versende ich die ersten Zwei bestellten Exemplare. Sie sind auch kostenfrei beim Landesverband der Epilepsie-Selbsthilfegruppen Baden Württemberg e. V. www.lv-epilepsie-bw.de zu bekommen.

Jeder neue Tag bringt die neue Chancen und Möglichkeiten. Halte die Augen offen und sei gespannt und neugierig, was du heute entdecken kannst.

heute ist mein Bester Tag
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4+5.4.21 Ostersonntag+Montag

Was ist im Leben eines Epileptikers wichtig?

leben und genießen, sich keinen Druck machen lassen und das Selbstbewusstsein zu haben seinen eigenen Weg zu gehen. Man darf sich nicht von Verhinderern aufhalten lassen. Alles was einem selbst hilft einfach tun. Wenn es einem hilft zu schreiben, dann schreib, so wie ich. Wenn es dir hilft Sport zu machen dann tue es. Mach alles was dir Spaß macht. Denn alles was dir Spaß bringt, wird dein Leben glücklicher, zufriedener und anfallsfreier gestalten. Nicht nur die Medikamente, sondern auch die Einstellung von dir zum Leben mit der Epilepsie macht dein Leben zufriedener. Alles beginnt im Kopf mit unseren Gedanken. Ja unsere Gedanken sind immer der Auslöser ob wir uns ärgern oder fröhlich sind. Ob wir jammern, schmollen, zurückziehen…. es liegt immer an uns den aktuellen Zustand zu verändern. Veränderung ist nun mal ein ständiger Begleiter mit der Krankheit. Darum nutze doch auch die gewonnene Kreativität, die aus der Veränderung mit der Epilepsie eiher geht um dich beruflich oder vielleicht auch privat neu aufzustellen.

Du kannst das, das weiß ich. Wachheit, Wahrheit und Klarheit sind meine wichtigsten Begleiter. Morgen, darf ich wieder Blut abzapfen um meine Werte kontrollieren zu lassen und in einer Woche habe ich den Besprechungstermin in Asperg. Nun habe ich 2 Möglichkeiten ich muss da hin wegen der blöden Krankheit oder ich darf da hin, zum glück kann mir heute besser geholfen werden wie noch vor 30 Jahren oder gar 2 Generationen vor mir. Glaubt mir, ihr habt die Wahl Euer Denken zu wandeln. In jedem Alter auch mit 19 oder 30 genauso wie der immer noch jammernde 60- jährige dem es schlecht geht.

Das Leben ist zu kurz um zu jammern. Nutze es wie es dir möglich ist.

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Ostersamstag 3.4.21

Zeit zum Aufräumen nicht nur den Keller, Garage oder Wohnung. Manchmal ist es auch gut seine Gedanken aufzuräumen. Habe gerade ein kleines super verständliches Büchlein durchgelesen. Es heißt: Wie ein Gewitter im Kopf. Wir lassen gerne dieses kleine Büchlein Familien mit Kindern zukommen, die einen Epilepsiebetroffenen in der Familie haben. Zurück zu den Gedanken aufräumen. Ich bin mal wieder zu der Erkenntnis gekommen, dass immer noch zu wenig Akzeptanz in unserer Gesellschaft für neurologisch Kranke Menschen vorhanden ist. Nicht nur Epileptiker, sondern Menschen mit Depression leiden unter dem Nichtwissen unserer Gesellschaft. Unserer Mitmenschen. Ja, neurologische Krankheiten sind nicht ansteckend, wie z. B. Corona. Menschen mit Anfallsleiden oder Depressionen sieht man es auch nicht immer gleich an, dass sie krank sind. Nein: meistens versuchen sie für ihr Umfeld da zu sein und alles dafür zu tun, dass es andere nicht erfahren. Ihr da draußen, die diese Probleme habt, geht einen Weg der Offenheit. Sprecht darüber. Auch mit Euren Eltern. Klartext – wie fühlt ihr Euch – warum kann ich gerade dies und jenes nicht – ja Wissen beugt vor. Auch bei Angehörigen. Auch die Nachkriegsgeneration ist heute aufgeschlossener – wenn darüber geredet wird – habe ich selbst mit meinem Vater erlebt. Das Sohn – Vater und Tochter – Mutter Verhältnis ist immer ein ganz besonderes. Umgekehrt auch. Meistens ist jedoch das Verständnis von Mutter zu Sohn und Vater zu Tochter besser in der Kommunikation. Dafür kann man nichts. Das liegt an unseren Ursprüngen und die liegen viel länger zurück. (Jäger und Sammler) Darüber ist die heutige Gesellschaft schon lange drüber. Doch nicht in allen Gesellschaftsschichten. Das sieht man auch an den Interpretationen zu Corona. Jeder legt sich es aus wie er es benötigt. Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist nun gefragt. Dazu zählt auch, dass die Firmen, die in einer Zeit wie dieser geschäftlich boomen, den anderen unter die Arme zu greifen. Das nennt man dann „soziale Marktwirtschaft“.

Wir müssen es als Gesellschaft wie wir es sind schaffen alle Bürger mit zu nehmen. Klare Regeln aufstellen und verständlich kommunizieren. Ich verstehe nicht mehr alles was kommuniziert wird, weil es nicht klar ist. Es gibt Menschen, die sagen, dass nur er sich am nächsten ist. „Die Idioten, die nicht die Gesetze des Marktes kennen sollen halt dahin dümpeln“. Sorry, solche Aussagen darf man nicht treffen. Es gibt Menschen in Deutschland und der EU, die nicht mal schreiben, lesen, laufen etc. können. Diese Idioten, von dem etwas sehr überheblichen Menschen getroffene Aussage, machen Jobs, dass er leben kann und seinen Müll einfach in die Tonne werfen kann oder Essen und Trinken kann. Ein guter Koch oder ein guter Arbeiter muss nicht die Gesetze des Marktes kennen. Der soll etwas gutes auf den Teller bringen oder ein Teil für eine Maschine richtig verarbeiten können. Dafür sollte er auch gut entlohnt werden. Wir als Staat sollten nicht Gesetze machen, die nicht eihaltbar sind. Liebe Politiker: Es kann nicht sein, dass ein Lehrer einer Schule einem Kind den Unterreicht verweigert. Nur weil er denkt, dass er der Krankheit eines Kindes nicht gewachsen ist. Eine Rektorin, nichts machen kann und eine Familie im Regen steht. Gleichzeitig haben wir Schulpflicht. Sorry, dass ist nur ein kleines Beispiel. So läuft auch unsere Corona-Politik.