Kategorien
Allgemein

Der letzte Sonntag 2025

ich möchte mich nicht wiederholen, doch Rückblick und Ausblick muss sein um den gegenwärtigen Moment zu schätzen. Ich danke allen Menschen, die mich zu dem gemacht haben der ich heute bin. Ein im Moment lebender Mensch. Ich plane nicht wie früher dezidiert und punktgenau, weil ich heute weiß, dass immer was dazwischen kommt. Doch am Ende des Tages geht immer wieder eine Türe auf, die einen weitergehen lässt.

Das Weitergehen bzw. Aufstehen ist für uns Epileptiker enorm wichtig. Wichtiger, weil wenn wir uns nach einem Anfall gehen lassen die Spirale nach unten sich dreht. Manchmal benötigt man das ganz unten zu sein. Ja, wenn man an sich glaubt und weiter macht, benötigt man nur Zeit um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Manche bereut man auch als Epileptiker, doch ich lebe noch und bekomme den Führerschein in meinem Leben wieder. Weil ich bewusst unbewusst entschieden habe meinen Führerschein 2015 abzugeben, hatte ich keine andere Wahl als zu laufen ode öffentliche bzw. meine Familie oder Freunde mich fuhren. 10 Jahre später ist Akzeptanz eingekehrt in viele Dinge die ich nicht darf. Doch mache ich viele Dinge, die Menschen ohne Epilepsie nicht machen. Ich singe im Chor, ich treibe seit einiger Zeit wieder Sport, sodass ich heute auf 1,5 Stunden gekommen bin bevor meine Frau aufwachte.

Darum einen kleinen Rückblick: immer wenn ich so ausgeglichen war. Hatte ich ganz lange Zeiten ohne Anfall und durfte Auto fahren. Bei mir war es immer super, wenn Körper, Geist und Seele im Einklang waren. Zwischen 5-12 keine Anfälle. Zwischen 16-24 keine Anfälle nur nächtliche Probleme. Von 29-34 hatte ich keine Probleme. Danach habe ich mich selbst lange nicht mehr wieder gefunden. Ich ließ mich zu sehr in eine Rolle drängen, die ich nicht bin und nie sein wollte.

Zwischen 47 und 49 war ich wieder im flow, doch danach begann ich denselben Fehler wieder zu machen. Seit nunmehr fast 10 Monate habe ich wieder los gelassen, alte Muster in die ich immer wieder fiel abgelegt. Für immer. Ich mache nur noch das was mir Freude bereitet. Ich habe mich vom Ballast des Besitzes abgekoppelt. Das Leben kann so unbeschwert sein. Genügend Schlaf, genügend Sport, damit mein Gehirn die überschüssigen Protonen im Gehirn abbaut, kein Stress, Akzeptanz das ich einzigartig bin, Los lassen um neues aufnehmen zu können. Das gilt für alte Erinnerungen, alten Krempel, Menschen, die nicht mit mir wollen. Was ist dadurch passiert. Ich habe eine gewisse Leere bekommen, ie ein Behälter, der wieder aufnehmen kann. Genauso gilt das für Arbeitsweisen die mal waren. KI wird nicht aufzuhalten sein. Die Weigerung sich zu verändern war immer in Problemphasen mit meiner Schwachstelle Kopf verbunden. 2023 habe ich eine ganze Veranstaltung mit 500 Menschen gesprengt. Das hat unterbewusst ganz viel bei mir ausgelöst. Menschen rbeiten anders als wir, Menschen sind anders, ich kann es nicht ändern 2023 wollte ich ändern. Dabei kann man nur sich ändern und der Rest ums sich verändert sich. Nicht gleich, auch dies braucht Reinigung. Reinigung, die ganz wichtig ist.

Was will ich damit sagen: Egal wie schlimm du es hast, wie es deinem Kind geht. Du kannst als Eltern nur Fürsorge walten lassen. Auch als Betroffener kannst du nicht Eltern Geschwister oder Partner ändern. Nur dich, dann ändern sich alle, auch wenn immer wieder Bilder der Vergangenheit auftauchen. Ein Tipp: Lasse die Bilder unbewertet vorbei ziehen. Egal was du bist, Betroffener, Eltern, Geschwister oder Partner, Freunde etc. Nur wenn wir bewerten wir die Angst schlimmer. Die Natur macht das auch nicht. Oder habt ihr schon mal ein ganzes jahr die Wolken am Himmel gleich gesehen. Die Blätter eines Baumes fallen ab und das ist gut für den Baum, sonst stirbt er. Der Baum weiß das, daher wehrt er sich nicht. Er fließt. Er weiß, dass das Frühjahr wieder neue Blätter bringen wird, weil er sich ohne Last der Blätter über Winter erholen kann und Saft aufnehmen um neu durchzustarten.

Euer

Jürgen

Kategorien
Allgemein

ein Tag vor Weihnachten

Zeit zum Revue passieren lassen. Es war ein sehr anstrengendes <jahr, das bei mir viel geklärt hat, Anfallsfreiheit seit März ist irgendwie voll toll. Privat hat sich einiges aufgestaut gehabt und ist größtenteils geregelt. Ab 2026 80% arbeiten von 2025 auf das freue ich mich. Die 20% will ich anders einsetzen. Etwas mehr Sport, mehr -Freizeit und gleichzeitig was neues beginnen. Da 2027 nur noch 3,5 Tage gearbeitet werden, will ich noch ein Buch schreiben, das ich heute angefangen habe. Ich bin dankbar ein tolles Team in der Firma zu haben, die wissen was sie tun und ich mich dadurch etwas zurückziehen kann. Ich bin auch zuversichtlich, dass meine Entscheidung für die Zukunft akzeptiert wird. Vielleicht mache ich einen Epilepsiepodcast von einem betroffenen für Betroffene und Angehörige. Den Name habe ich schon. Kurzschluss im Kopf.

Beruflich mache ich vllt. Coaching im Bereich nachhaltiger Vertrieb

Vorträge über Mentalität und Stärke bei Epilepsiekranken schwebt mir ebenfalls vor. Aufgrund meiner diesjährigen gewonnen Freiheit im Denken kann ich mir ganz vieles vorstellen.

Ein großer Dank geht an Sibille Riemer, die 2025 mein Team gcoacht hat. Thomas Harneit, der mich gecoacht hat. Ebenfalls Steffen Ritter, der mir immer wieder Inspirationen mit auf den Weg gibt. Ebenfalls natürlich unserem RD Dr. Treusch und BD Eisele, die dies alles mitgetrgen haben.

Nun haben wir einen Plan. Ein Plan ist auch wichtig für Menschen mit Epilepsie. Heute war ich noch bei meiner Neurologin wegen eines Rezeptes. Zum Glück hatte ich soviel Vorrat. Ich freue mich auch hier ein funktionierendes Netzwerk mit Prof. Steinhoff, Dr. Binzer, Frau Schaaf, Peter Olpp mein Apotheker etc. Ich bin seit Jahren am 23.12. fertig mit privat bis auf Kleinigkeiten, die noch zwischen den Jahren anstehen und geschäftlich sind keine dringlichen Sachen zu machen nur noch etwas abarbeiten, jedoch ganz in Ruhe. Man kann sagen wenn ihr den Tag lebt wie er kommt, ist es einfach mit der Krankheit umzugehen, Einfach dabei auch noch zu arbeiten und Dinge anschieben die Spaß machen. Befreit euch von den Dingen die euch belasten. Das habe ich dieses Jahr gemacht. Vielleicht hat nicht jeder die finanziellen Mittel sich das leisten zu können, doch Geld ist nicht alles. Es lebt sich nicht besser mit einem volleren Konto. Das Leben ist wenn täglich was passiert in der Natur. Täglich man Menschen trifft die man mag, das tut was einem spaß macht und erfüllt. Erfüllt sein kann man auch ohne Geld. Sonst hätte es nie Jesus Christus gegeben, der zwar immer was zum essen hatte, doch vor 21 Jahrhunderten noch kein Konto kein Arzt, nur sein Glaube. Das gilt nicht nur für <jesus sondern für alle Konfessionen. Man trägt ihn in sich. Glaube darf nicht von fremden implantiert worden sein. Richtiger glaube kommt von innen. Aus sich heraus. An sich glauben ist das Wichtigste als Epileptiker/innen. Danach der Plan und trotzdem jeden Tag genießen. Seht ich bin anfallsfrei. Das war ich nicht immer. Ich hatte einen Plan bzw. habe ihn noch und Träume die ich noch verwirklichen will. Ich glaube an mich und meine Ärzte und meine Selbsthilfegruppe genauso wie die Menschen, die mich beraten.

Alles was kommt wird gemeistert, auch wenn es nicht geplant war. Da alles was gut werden soll langsam gehen muss, ist das nächst Wichtigste die Beharrlichkeit dran zu bleiben. Das gilt für alles was wir erreichen wollen. Mein nächstes Ziel ist es nun mehr Muskeln aufzubauen und das Gewicht weiterhin zu halten. Jedes kleine Ziel das man erreicht gibt Selbstbewusstsein. Macht lockerer und anfallsfrei.

Ich danke allen die mir geholfen haben dahin zu kommen nach einem langen schweren Weg mit Rückschlägen. Erst jüngst wieder. Nur heut macht mir mein Geist keine Probleme mehr weil ich lernte im jetzt zu leben und nicht im morgen. 14 Jahre habe ich benötigt um wieder so da zu stehen wie 2000. Fit körperlich, geistig und seelisch ausgeglichen. Alles zusammen mit den Medikamenten, ist die Mischung die es macht.

Euer

Jürgen

Kategorien
Allgemein

Benötigt ein Epileptiker einen Partner oder Personen die da sind wenn man sie beenötigt?

Viele denken vielleicht gerade was will der mit der Überschrift uns sagen! Da könntet ihr Recht haben ihr dürft auch weiterlesen, dann erfahrt ihr auf was ich hinaus will.

Was ist wichtig im Leben? Geld ? nein nur bedingt. es kann nur ein wenig helfen. Liebe? ja liebe die echt ist. Das muss keine Partnerliebe sein. Dazu gehört auch Selbstliebe. Menschen wie Geschwister, Eltern, Kinder, Enkel, die einen lieben. Diese Liebe geht bis in den Tod. Partnerliebe kann gut sein, jedoch auch toxisch. Freunde die man anrufen kann sind auch ganz wichtig. Ich habe durch ein Coaching jemand kennen gelernt, der mir aufzeigte, was ich tun muss, ohne dass er es weiß. Ich muss noch viel mehr los lassen in 2026 als ich dachte. Nicht nur geschäftlich, sondern auch privat. Es gibt Sachen, Menschen ,Ängste, Altlasten, die man auch privat aufräumen darf. -Geschäftlich bin ich durch. Wenn ich mich heute BU melde lebe ich trotzdem nicht unter der Brücke. 2026 wird noch schneller sich wandeln wie sich die eine oder der andere vorstellt. Partner die Egomanen sind bringen einen nicht weiter, dann lieber mehr Lebensqualität, weniger Stress und weniger Geld. Alleinsein ist nicht Einsamkeit. Ich habe meine Hobbys, bald meinen Führerschein wieder und dann bin ich frei, frei auch in meinem Bewegungsradius. Gezielte Kundenbesuche 2026 sind dann wieder möglich ohne Bahn. Wobei ich die 1. Klasse mit der Bahn schätze, weil ich dabei arbeiten kann und keine Zeit verliere.

Lange Strecken werde ich weiterhin mit der Bahn fahren. Ich habe so einen alten Scenic, den ich dann wieder bewege oder meinen Bulli.

2 Messen im Jahr und ganz viel Bewegung. Ein neuer Lebensabschnitt ohne Zeitfresser, Menschen die dich nur aufhalten Nerven kosten und dazu auch noch Lebensqualität.

Zu diesen Erkenntnissen bin ich seit einem Jahr gekommen, Ernährungsumstellung, Sport, mehr fitness und Achtsamkeitsmedittion = keine Anfälle trotz Stress beruflich und privat. Wie ist das erst, wenn 2026 alle Stressoren weg sind? Weniger Medikamente noch mehr fitness und noch mehr Gesundheit, weil noch bessere Ernährung, keine Aufregung und dadurch Schonung des Nervensystems. Es kann kommen was will, ich bin soweit wieder alles zu schaffen.

Auch wenn es bedeutet eine neue Sprache komplett zu lernen, die ich nur in Teilen kann. Neue Menschen kennen lernen. Freiheit ohne Grenzen. Es ist mir auch egal ob mich dann jemand besuchen kommt. Ich komme überall durch.

Wenn ihr euch Gedanken über euer Leben als Epileptiker macht, schaut darauf was euch gut tut. Auf was ihr wie reagiert.

Ein Epileptiker ist ein Mensch wie jeder andere, nur einzigartig. Er hat dasselbe Recht wie ein „normalo“. D. h. einen Partner zu haben der einen liebt ist für jeden gut. Ein Egomane nicht. Träume sind stärker als Neid Hass und Geld, Menschen die träumen verändern diese Welt

Euer

Jürgen

Kategorien
Allgemein

Was ist leben als Epileptiker ?

Anfallsfrei für jemand wie mich. Verbesserung der Anfallsfreiheit für jemand der am Tag 5 Anfälle hat. Weniger Müdigkeit, durch weniger Medikamente. Als Kind Freude unbeschwert mit anderen. Kein Mangel an Stille. Leere kann befreiend sein. Fülle zu viel. Termine geschäftlich, private Termine ständige Emails auf 2 oder 3 Emailkonten, sämtliche Nachrichten, die wir über sozial media bekommen, whats app etc.

Ich bin gerade dabei diese Fülle an Terminen zu verringern. Ein Akku der Voll ist kann auch mit weniger viel erreichen. Seit ich Klarheit habe, meinen Weg gehe, weniger arbeite, dafür mehr für meine Gesundheit tue, geht es mir besser. Nun habe ich den Vorteil, ganz viele gute Lehrmeister in meinem Leben gehabt zu haben. Dies fin mit der Schule an. Wir hatten noch Lehrer, die uns was beigebracht haben für das Leben. Nicht nur lernen für eine Prüfung, sondern fürs Leben. Das ging weiter über meinen Lehrbetrieb, der mir ganz viel beigebracht hat. Bis einer der Chefs ausbezahlt wurde. Ab da war es ein Betrieb wie alle anderen. Am meisten gelernt habe ich durch Rückschläge als Epileptiker. Meistens waren es die Zeiten, die ich in der Vergangenheit oder in der Zukunft lebte. Leben passiert jetzt. Jetzt wo ich schreibe findet mein Leben statt. Nicht durch die Gedanken die dadurch entstehen, die mich manchmal abschweifen lassen. Darum bin ich nicht in der Zukunft sondern hier. Die Natur macht uns alles vor. Ich habe nur zulange benötigt um zu verstehen.

Die Macht der Leere gibt Raum. Nicht die Wände eines Hauses lassen und Leben, sondern der Raum der dadurch entsteht.

Ebenfalls ist ein leeres Blatt mehr Wert wie ein voll geschriebenes Blatt. Mit dem leeren Blatt habe ich die Möglichkeit zu schreiben wie jetzt. Ein Epileptiker benötigt auch mehr Ruhe. Auch er/sie kann durch Ruhe Entschleunigung und weniger Angst vor der Zukunft ein erfüllteres leben führen.

Festhalten an Dingen, die mich nicht bereichern, loszulassen ist eines der wichtigsten Dinge die mir geholfen haben. Heut ist es ein Jahr, dass ich trainiere wie früher als ich anfallsfrei war. Ebenfalls habe ich meine Ernährung umgestellt. Seit märz bin ich nun anfallsfrei. Der feste Tagesablauf mit morgendlicher sportlicher Betätigung auf mich abgestimmt, genauso wie mehr pflanzliche Proteine mehr Spurenelement und Vitamine. Ich bin nicht vegetarisch oder vegan unterwegs. Doch als ich Kind war gab es auch nicht jeden Tag Fleisch. Ich glaube auch hier ist uns die Natur vorraus. Die Natur ist immer mit dem zufrieden was es bekommt. Der Baum im Herbst entledigt sich alles überflüssigem was er nicht braucht. Er kommt mit weniger durch. Erst wenn es wieder warm wird, wachsen neue Blätter. Dies meine ich mit Raum. Sobald du leer bist und einen großen Raum hast zum aufnehmen, gelingt dir alles was du dir vorstellen kannst. Als Epileptiker meine ich hier nicht alleine ohne Arzt was zu unternehmen, sondern mit deinem Arzt darüber zu sprechen. Viele Menschen sammeln ganz viel. Ich habe das auch schon gemacht. Heute habe ich nach einem Jahr Dinge erledigt, die mich belastet haben. Wieder mehr Raum um neues zu lernen und aufzunehmen.

Öffne dich und du wirst verletzbar. Verletzung ist nicht schlimm, wenn du es nicht bewertest. In der Bewertung deiner Gedanken fängst du an zu leiden. Akzeptanz und loslassen ist mehr Heilung wie die Beurteilung von Sätzen di du dir von Menschen angehören musstest. Sei mitfühlend und respektiere den Schmerz. Leide jedoch nicht weil dieser verletzende Satz gefallen ist. Wenn ich über Heilung spreche, dann nicht über deine Epilepsie. Mit Heilung meine ich, dass ich nicht die Sätze von Eltern, Geschwistern, Freunden Omas und Opas bewerte. Oft haben Eltern, Geschwister, Freunde, Omas und Opas eigene Probleme, die viele Wunden hinterlassen haben. Sie haben jedoch nie die Wunden geheilt. Darum reagieren Menschen auch im beruflichen Umfeld mit verletzenden Sätzen. Auch ich habe das schon gemacht. Es gibt niemand der keine Verletzungen in seinem Leben bekommen hat. Darum höre genau hin, was meint dein gegenüber und Frage nach was er sie damit meint. Diese Veränderung kann dich innerlich heilen. Es lässt weniger Verletzungen zu. Es darf einem Kind weh tun. Ein Indianer kennt kein Schmerz bleibt bei Kindern hängen. Nein ein Kind darf Schmerzen haben. Für viele von uns ist es schwer, so zu denken, weil wir ganz viel Programm in unserem Gehirn durch Erziehung egal durch wen geprägt wurden. Veränderung zu gehen, weil die Komfortzone zwar schön ist, weil wir uns da wohl fühlen, ist die wichtigste Botschaft, die ich euch heute mitgeben will. Wenn ich mich nicht verändert hätte, wäre ich nicht anfallsfrei. Ergo gibt es nur ein Mensch, der sich zum positiverem verändern kann. Du. Man hat immer eine Wahl. Wer sich verändert, wird nicht verändert. Gleichzeitig ist die Veränderung das einzigste was bleibt im Leben.

Euer

Jürgen

Kategorien
Allgemein

Noch ist nicht alles gut doch es ist am werden

Ich bin 58 Jahre und hatte eine Sinnkrise. Daran bin ich selbst schuld gewesen. Ich habe auf allen Fronten gekämpft. Ob beruflich, privat, Freunde, Bekannte oder Verein. Ich konnte nicht akzeptieren, dass mir 2 Mirarbeiterinnen fehlen und niemand verstand, dass man um nicht unter die Räder zu kommen, etwas mehr arbeiten muss. Deshalb habe ich kompensiert, was die Mädesls teilweise machen. Ich will damit nicht sagen, dass die anderen Mitarbeiter nichts gemacht haben. Doch die hatten eine bessere Selbstfürsorge, die ich nie gelernt habe. Ein Indianer kennt kein Schmerz. So bin ich groß geworden. Also habe ich fast 2 Jahre Schmerzen ertragen, von allen Seiten. Ich habe das nicht kommuniziert. Erst als wir 2025 ein Firmencoaching mit meinen Mitarbeitern gemacht habe, kam die eine oder andere Einsicht. Mens health abo hat mir auch geholfen, mich wieder körperlich fit zu machen und Anregungen gegeben, wie man mit seiner Ernährung viel erreichen kann. Aktuell kann ich sagen, dass ich mein Wohlfühlgewicht erreicht habe. Ich habe keine Probleme mit der einzigartigen und 1000 Gesichtern Krankheit Epilepsie. Meine Frau musste in der Zeit auch sehr leiden, genauso wie ich. Darum habe ich mir professionelle Hilfe auch für den privaten Bereich gesucht. Mit Thomas habe ich mich sofort gut verstanden. Durch das Coaching im Bereich meiner Firma war es kein großer Aufwand privat für mich einiges ins Lot zu bringen. Ich kann die Fehler, die ich gemacht habe nicht zurückdrehen. Die Zukunft jedoch achtsam, entspannt, gelassen und zufrieden leben und dankbar für die schöne Zeit hier auf unserer Erde die ich schon hatte und noch lange mit meiner Frau und Familie haben will. Schön, dass es euch alle gibt, die mir dabei geholfen haben, ob Familie, meine Frau, Freunde und gute Bekannte.

Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass Schulmedizin und Lebensstil einen anfallsfrei werden lassen kann. Mt dieser Krankheit sind viele überfordert.

Es sit die neurologische Krankheit, die am Besten behandelbar ist.Für alle die dies lesen, gebt es so weiter und versucht euch neu zu ordnen. Es hilft.

An die Krankenkassen und die Gesetzgebung: Nicht jeder ist mit dieser Krankheit in der Lage sich Menschen zu leisten, die einem helfen. Es gibt auch Menschen die auf die Versichertengemeinschaft zurückgreifen müssen. Die ist leider überfordert durch Bürokratie und Vorschriften. Genauso wie mit unseren Medikamenten. Wenn ich nciht so einen großen Vorrat hätte, wären meine Probleme heute andere. Es darf nicht sein, dass ein Medikament in Europa wie meines überall verfügbar ist nur nicht in Deutschland. Ich vom Arzt wieder eine Bestätigung benötige, dass der Apotheker in diesem Fall im Ausland bestellen darf, obwohl mein Medikament im -Auslan weniger kostet.

Ich persönlich werde es schaffen, doch was machen die jungen Menschen, die nicht soviel Erfahrung haben wie ich.

Euer

Jürgen

mit dem Glauben und der Hoffnung auf Besserung unseres Gesundheitssystems

Kategorien
Allgemein

Achtsam durch das Leben

ich glaube nicht, das Achtsamkeit die Schulmedizin ersetzt. Ich bin durch einen Bericht im Epilepsieforum von meiner Seele aufgefordert worden was zu schreiben. In dem Artikel ging es um ein Interview mit einer Medizinerin die die TCM praktiziert. Den Artikel kann man auf www.lv-epilepsie-bw.de auch finden. Ich bin zwar kein Spezialist in TCM doch glaube ich, dass die Achtsamkeit ein Baustein ist. Achtsamkeit im östlichen Teil unserer Erde ist Akzeptanz. Dies wiederum ist der erste Schritt zum loslassen. Egal was du gerade loslässt, es reinigt. Vor allem deine Seele. Wenn man sich die Seele als Waldsee vorstellt. Niemand wirft was rein, kein Wind pfeifft, kein Regen der ihn befeuert, beruhigt er sich. Er wird still, klar und man kann Dinge sehen, die man zuvor nicht gesehen hat. Mönche die meditieren, machen das mit ihrem Inneren. Das widerum bedeutet, wenn ich meine Gedanken einfach nicht bewerte, sondern ziehen lasse, erreiche ich als Mensch die innere Ruhe. Diese Ruhe beruhigt, den Vagusnerv den <Parasympaticus etc. Für manche Dinge benötigt man keinen Stimmulator oder Elektroden etc. Vielleicht ist ein Mensch mit Epilepsie einfach unter starkem Stress empfindlicher als in Ruhephasen. Nun gehörte ich in jungen <jahren zu den <<<menschen, die durch ihren Stress der positiv war keine Probleme tagsüber hatten. Doch Nachts war ab und zu die <Krankheit zu Tage.Seit ich ruhiger bin mir weniger Gedanken und nicht mehr bewerte, sondern manches einfach ziehen lasse, wenn es mich nicht tangiert, geht es mir auch <nachts besser.

Die TCM ist wie im Bericht zu lesen über 4000 Jahre aktiv. Die Schulmedizin nur wenige 100 Jahre. Der Mensch strebte immer schon nach mehr. Vielleicht benötigen wir gar nicht mehr. Das ist meine persönliche Meinung. Ich habe mal einen Schweizer kennen gelernt. Sein Name ist Philipp Johner. Er hat das Buch geschrieben Freundschaft. Sehr empfehlenswert.

Dazu fälltmir eine Geschichte ein: Ein Großvater erzählt seiner Enkelin, dass jeder Mensch zwei Wölfe im Kopf hat. Einen guten Wolf, der auf dich aufpasst, der immer an deiner Seite ist, der dich bestärkt, der an dich glaubt und der dich nie im Stich lässt und einen bösen Wolf, der immer an dir nagt, der nie hinter dir steht, der dir sagt, was du nicht kannst, der der nie da ist, wenn du ihn brauchst usw.. Beide kämpfen miteinander und zwar immer wieder. Fragt die Enkelin: Opa, wer von den beiden gewinnt den dann am Ende? Opa: Den den du besser nährst, dem du mehr Futter gibst.

Wir gehen in der westlichen Welt immer davon aus, dass wenn wir unsere Ziele erreiche wir glücklich sind. Das fängt schon in der Kindheit an. Wenn ich dann im <Kindergarten bin, wenn ich dann in der Schule bin, wenn ich dann studiere, wenn ich dann im Beruf erfolgreich bin. Irgenwann ist das <Leben vorbei und man hat nicht gelebt, sondern nur funktioniert. Das <<leben besteht nicht nur aus wenn dann, sondern es findet bei mir gerade jetzt mit diesen Zeilen statt. Alles andere war und wird. Man sollte akzeptieren und nicht kämpfen, dann wird das Leben leichter. Das heißt nicht, dass man keine Schwierigkeiten mehr bekommt, doch man kann besser damit umgehen.

Euer

Jürgen

Kategorien
Allgemein

1. Woche nach Urlaub

Seit heute bin ich den ersten Tag wieder im Normalmodus.

Habe diese Woche 2 mal verpennt. einmal habe ich erst den 8.00h Wecker gehört das andere mal beide Wecker nicht. Dadurch hatte ich diese Woche einen halben Tag Urlaub. Was fakt ist, ist, dass ich keinen Urlaub mehr mache der michs stresst. Sobald raus wie Zuhause und gleichzeitig mehr Aktion am Tag. D. h. mein Körper hatte keine Erholung. Erholung habe ich durch Geichmäßigkeit. Jeden Tag was arbeiten und dabei auch die Freizeit nutzen bringt mir mehr wie stressigen Urlaub, der auch noch viel Geld gekostet hat. Darum werde ich zukünftig lieber ein Ferienhaus nehmen und von dort aus wie ich kann und will arbeiten und. leben. So ein Urlaub kannst du nur als ausgeruhter Rentner machen. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt oder zu eigenbrödlerisch. Lieber ein Urlaub alleine Ruhe und kein Stress mit Menschen, die ich eh nicht beeinflussen kann, die mir jedoch den <urlaub vermiesen. Leider musste ich feststellen, dass die älteren Menschen sich nicht über die Jugend beklagen brauchen, weil sie die gleichen Ekelpakete sind wie die Jungen. Überall gibt es ausnehmen. An dem Ort wo ich arbeite und lebe ist es zum Glück noch nicht so. Hatte heute eine nette Begegnung beim Bäcker und ebenfalls später in der Eisdiele und in der Vinothek. Das macht so ein geselliger Ort aus. Mein Chor macht mir gerade mehr sorgen, weil wir irgendwie im <Umbruch sind. Dieser Umbruch ist nicht schön. Ich ging immer gerne zum Singen. Doch haben wir seit einiger Zeit so ein besser können im Chor. Das nervt ziemlich. Was mich auch etwas nervt, ist, dass unsere Vereinsführung und der Chorleiter nicht mehr im Einklang sind. Wir waren und sind noch ein Chor der sehr gesellig ist. Doch dacapo will sich mit einem anderen Chor messen, was wir nicht bzw. nicht mehr können. Es gibt leider zu viele Einzelaktionen, ohne die Mitglieder einzubinden. Ich finde es sehr schade, den ich hae mich bis kurz vor meinem Urlaub sehr wohlgefühlt. Das wird gerade sehr zerstört. Meistens ist es dann so, dass alles zusammen kommt. Meine Tochter und ihr <Mann wollen Dinge, die aus meiner Sicht nicht gehen. Meine Frau bestimmt mein Leben und Teile meiner Mitarbeiter machen was sie wollen. Das heißt mal wieder aushalten. Dazu kommt noch, dass meine <umstellerei nicht so verlaufen ist wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe zwar immer noch keine Anfälle, doch merke ich, dass mein Körper etwas Entzug durch die Herausnahme von Zebenix hat und die Tabletten die ich dafür erhöhen sollte mich müder machen. Bis zur Dosis 3 Myl. -0 2,5 Zebenix 0-0-1/2 und Briviakt 100- 0 -0 habe ich geschlafen und gleichzeitig bin ich auch aufgewacht. Nachdem ich die Zebenix komplett raus nahm, war mein Körper auf Entzug. Wie ein Junkie. So habe ich eineUmstelung noch nie wahr genommen. Vielleicht liegt das auch am Alter? . Ich habe dann Abends 200 Briviakt genommen und war benommen. Nach meinem Urlaub habe ich auch heute erst wieder meinen Rhytmus gefunden. Ich hoffe das bleibt so. Heute habe ich die Briviakt auf morgens 150 , weil ich am Freitag meine Wecker nicht mehr hörte. Ab morgen ist dann die Briviakt dosis 200-0 100, Sodass ich morgens wieder aufwache. Ich hoffe das funktioniert.

Liebe Grüße

Jürgen

Kategorien
Allgemein

Sommer vorbei – Urlaub auch

Nachdem ich von Prof. Dr. Steinhoff im August die Erlaubnis bekam Medikamente zu reduzieren, hatte ich bis heute keinen Anfall. Seit dem 22.8.25 in Rouffach nehme ich nur noch Abends eine Zebenix. Seit dem 22.9.25 kurz vor meinem Sizilien Urlaub nehme ich gar kein Zebenix mehr. Nun habe ich nur noch 2 Medikamente und bin weiterhin anfallsfrei. Das einzigste was ich schneller merke ist, wenn ich mal später dran bin mit dem Tabletten nehmen. Der Dr. hat mir mit auf den Weg gegeben achtsam zu sein und wenn ich merke, dass es zu wenig ist, die Dosis Briviact zu erhöhen. Das habe ich am 3. letzten Urlaubstag mal gemacht. Seither nicht mehr. Nun bin ich wieder in Deutschland. Ich habe zwar keine finanziellen doch zwischenmenschliche Probleme, die mich belasten. Meine Familie ist aktuell sehr problembehaftet. Das lässt mich nicht kalt. Heute hatte ich zwar keinen Anfall, jedoch musste ich in der Firma meine Tabletten nehmen, weil es spät wurde. Tatsächlich habe ich seit Montag auch kein geregeltes mehr wie vor meinem Urlaub, weil auch in der Firma Krankheit und Urlaub noch dazu kommen. Ich werde mir überlegen müssen, wie ich noch weniger arbeite. Wenn ich so wie heute arbeite ist das nicht gesundheitsförderlich. Gleichzeitig war meine Ernährung eher schlecht. Das merkt ein Körper der 5 kg Muskeln aufgebaut und 7 kg Fett abgebaut hat. Das heißt, für mich rigoros durchzugreifen und alle Menschen, die mir privat und geschäftlich nicht guttun zu entfernen. Das kann schmerzhaft für mich sein. Dauerhaft jedoch die bessere Lösung um zu leben, wie ich es will. Ohne Stress, weil jemand was nicht erledigt hat, weil jemand einfach egal ist wie es mir bei unterlasssen geht. Ich weiß heute schreibe ich nicht so positiv. Obwohl es mir gut geht. Was ist gut? Gut ist wenn menschliche Beziehungen funktionieren ohne Worte. Davon gibt es leider nicht mehr viel. Vielleicht lebte ich auch seither auf einer Insel der glückseligen. Doch diese Insel ist beruflich wie privat nicht mehr existent. Was existiert überhaupt noch? Ich lebe und darf mich mit einem Staat zufrieden geben, indem jeder sich der nächste ist. Das kann für eine Gemeinschaft nicht gut sein. Die Einengung unserer Gesellschaft ist seit Corona echt schlimm geworden. Ich hatte heute ein Teams mit einem Verkehrsrechtler, der mir klar gemacht hat, dass ich 2015 nie freiwillig den Führerschein abgeben hätte sollen. Ich habe heute zum ersten mal verstanden, was Recht und Recht haben für ein Unterschied ist. Man kann Recht haben und trotzdem Unrecht tun. Glaubt mir, ich weiß nicht was ich tun soll! Ich kann zwischen Pest und Cholera wählen oder einfach klein beigeben. Es gibt sicherlich eine Lösung. Ich habe sie heut noch nicht gefunden. Ich weiß nur, es geht Richtung Winter. Diese Jahreszeit ist nicht meine. Die ist so dunkel. Dunkel wie manche Menschen, die mich begleiten. Manchmal erkennbar und manchmal einfach wie ausgewechselt. Ich weiß nicht, was ich falsch mache. Ich weiß nur egal was ich gerade tue, es wird ausgenutzt. Das ist zu pauschal. Es gibt ein paar Menschen, die es gut mit mir meinen. Alles was ich habe ist mein Leben, dass gelebt werden will. Dazu gehört sich nicht Vorschriften von anderen die keine Ahnung haben zu befolgen. Dazu gehört die <menschen zu filtern, mit denen man weiter kommt im Leben. Die Tablettenreduzierung hat mich sehr aufgeweckt und ich erkenne meine Fehler rückwirkend. Das ist nicht gut, denn nur der Augenblick zählt. Gerade ist der gut, weil ich meine Gedanken niederschreibe. Jetzt fühle ich mich besser, als noch heute morgen.

Denkt daran der Optimist hat das leichtere Leben wie der Pessimist, obwohl beide ein Einseitiges Leben führen.

Euer

Jürgen

Kategorien
Allgemein

Vollmond und seine Tücken

weshalb wir nichts dafür können

Der Vollmond hat seit jeher etwas Faszinierendes – und für viele Menschen auch etwas Herausforderndes. Besonders bei Epilepsie kann diese helle Nachtphase feine, oft unterschätzte Auswirkungen haben. Es muss nicht immer ein Anfall sein, der sich meldet. Manchmal sind es leise Signale des Körpers: Zähneknirschen in der Nacht, verspannte Nackenmuskeln, dumpfer Druck im Kopf am Morgen.

So wie manche den Vollmond als schlafraubend empfinden, kann er bei Epileptikern die innere Balance leicht durcheinanderbringen. Der Schlaf ist oft unruhiger, die Traumphasen intensiver – und das Nervensystem reagiert empfindlicher. Bei mir zum Beispiel führt das zu einer verspannten Genickmuskulatur. Ohne Kopfschmerztablette wäre an Arbeiten am nächsten Tag kaum zu denken.

Die Gründe sind nicht immer wissenschaftlich eindeutig erklärt. Wahrscheinlich spielen mehrere Faktoren zusammen: veränderte Schlafqualität, Hormonschwankungen, und vielleicht sogar das helle Mondlicht selbst, das den zirkadianen Rhythmus stört.

Was hilft? Rituale, die den Schlaf fördern – dunkle Vorhänge, bewusstes Entspannen vor dem Zubettgehen, Wärme für den Nacken oder sanfte Dehnübungen. Und vor allem: dem eigenen Körper aufmerksam zuhören. Denn so unterschiedlich wir Menschen sind, so individuell sind auch unsere Reaktionen auf den Vollmond.

Der Mond wird weiter seine Runden ziehen – und wir können lernen, uns in seinem Licht so zu bewegen, dass er uns eher begleitet als plagt. 🌕

Kategorien
Allgemein

10.8.25 bald ist Weihnachten.

Hallo da draußen, das Jahr neigt sich langsam aber stetig dem Ende zu. Ich habe vorgestern schon Termine für 26 und 27 eingetragen. Sind wirMenschen nicht ein bisschen verrückt, solange voraus zu planen?

Ich sage dann immer das ist business. Ja stimmt denke ich dann immer. Doch manchmal denke ich zurück durch ein Buch das ich gerade studiere. Das kann man nicht nur lesen. Das muss man dosieren. Zumindest ich. Das Buch heißt der Pinguin der fliegen lernte von Dr. Hirschhausen. Nun blicke ich zurück nach 1992 als ich mich selbständig machte. Da war die Welt zumindest unter den Menschen auch in der Berufswelt noch menschlicher und nicht so bürokratisch. Es war klarer abgegrenzt. Jeder wusst was zu tun ist. Sowas wie Handy gab es noch nicht bzw. nur für die die sich das leisten konnten. Es hat jeder gewusst, wenn er arbeitet bekommt er am Ende seine Wertschätzung.

Wertschätzung ist für viele Menschen in Führungspositionen und auch von Mensch zu Mensch, weil es beruflich nicht anders gelebt wird ein Fremdwort. Doch genau dieses eine Wort macht den Unterschied. Wertschätzung heißt nicht täglich jemanden die Füße küssen, was viele heut meinen, nein Wertschätzung heißt die Leistung auch durch Haltung und Körpersprache zu überbringen. Was ich jedoch festgestellt habe ist, dass viele Menschen vergessen haben, was Körpersprache ist. Ich beobachte, dass seit Corona in meinem Lebensalltag viele Menschen eigenbrödler wurden und eine Veränderung herbei geführt wurde, die auch bei den Machtmenschen ganz oben zu sehen ist. 1984 als ich meine Lehre begann, sprachen wir noch von sozialer Marktwirtschaft. Man hat sich hauptsächlich sportlich verglichen. Nicht mit seinem Chef, der 500 Mitarbeiter hatte und viel mehr Geld. Das war einfach klarer. Er ging ins Risiko. Ich bekam entsprechend viele Azubigehälter und Wertschätzung. Die nicht jeden Tag ausgesprochen wurde. Es war klar. Wer leistet bekommt. Heute 2025, ist vergleichen an der Tagesordnung, das macht Menschen unzufrieden. Dazu tragen viel Onlinekonsum bei und Menschen, die nicht mehr auf andere zugehen können, weil sie es nie gelernt haben. Das merke ich immer wieder an dem einen oder anderen jungen Mitarbeiter. Die Vergleiche hinken oft. Ich bin nur ein kleines Lichtlein, das sich für Menschen mit Epilepsie einsetzt und das war es. Kein Kontostand der Welt ersetzt Gesundheit und ein soziales Umfeld, das dich auffängt, wenn es dir schlecht geht. Die Menschen die meinen der Kontostand bringt Glück sehen sich irgend wann mal getäuscht, denn Glück ist nicht käuflich sondern nur ein Aggregatszusand für kurze Zeit. Für Epileptiker wie mich ist jeder Tag ohne Anfall Glück. Vielleicht auch harte Arbeit, um zu wissen wie man mit den Neuronen wie ich sie beschrieb umgeht. Ich habe das Glück gehabt irgend wann in Kehl Kork gelandet zu sein. Das habe ich Dr. Dennig zu verdanken. Ich hoffe, dass es ihm gut geht. Prof. Dr. Steinhoff, bei dem ich heute noch in Behandlung bin war der 3. Dr. mit seinem Team der mich ernst nahm. Der erste war Dr. Beckmann von der Kinderklinik Heilbronn der 2. Dr. Dennig die dazwischen lassen wir weg. Darum ist Glück auch etwas arbeit an sich. Man kann auch glücklichsein nur mit sich selbst. Es stimmt schon was der Pinguin von Dr. Hirschhausen so alles kann, ist auch auf uns übertragbar. Die Stärken stärken, dadurch werden die Schwächen zu Stärken.

Was hat das alles mit der Überschrift zu tun? Weihnachten wird jedes Jahr. Nach meinem Geburtstag geht es immer schnell, es wird dunkler, kälter und man muss die Tage ind Deutschland nutzen um noch ohne viel Regen raus zu können. Dunkelheit ist auch Anfallszeit. Zumindest verbinde ich dies damit. Ich bin seit 3 <Monaten ohne Anfall. Dennoch denke ich immer noch in Mustern, die geprägt wurden durch Erfahrung. Erfahrung ist manchmal gut und manchmal auch hinderlich. Die kombi zwischen Erfahrung und frischn Wind macht das Leben aus. Natürlich versuche ich, meinen Lebensstil anzupassen an die dunkle Phase auf unserer Nordhalbkugel. Nun darf ich das auch positiv sehen. In Norwegen Schweden oder Finnland ist noch viel dunkler. Oder ich nutze meine Fähigkeit als Mensch und wandere in der dunklen Zeit in die Südhalbkugel. Die Südhalbkugel hat dann hell. Hell und warm gleich Aktivität und Sport. Dunkel gleich Arbeit und kein Ausgleich. Nun sind wir wieder da wo jeder anders ist. Genau das ist den Ärzten ihr Problem mit unserer Krankheit. Jeder ist ein anderer biochemischer Vorgang. Dadurch reagiert jeder anders auch Wärme, Nahrung z. B. Milch und Natur (Pollen).

Nutze jeden Tag, weil die Natur Weihnachten schneller kommen lässt als wir denken. Je Älter ich werde desto schneller kommt wieder Weihnachten.

Die Natur macht im Gegensatz zu uns jeden Tag einen kleinen Schritt. Wir haben verlernt mit unserer Natur die Schritte zu gehen. Langsam jedoch stetig. Dann wird auch Erfolg messbar.

Wenn ich im beruf Menschen sage Vertrieb geht langsam oder gar nicht, dann schauen die mich an wie meine enkelin, die etwas nicht versteht. Natur und Mensch gehören zusammen. Auch der Mensch hat einen Lebenszyklus. Die Erde sowieso. Der ist es auch egal wie wir leben. Die wehrt sich. Dann fliegen halt mal wieder Ziegel von den Dächern oder Flüsse gehen über die Ufer, Menschen vehungern aufgrund Dürre. So ist das schon immer gewesen. In der Bibel steht eine lange Dürre wird kommen. Das heißt für mich der Mensch war immer schon so dumm nur die Erde ist die Konstante.

Konstsant: genau das sollte man als Epileptiker machen. Konstant Konsequent so leben wie es einem gut tut. Denn ohne Anfälle hast du viel mehr Kraft, mehr Konzentration und viel mehr Lebensqualität. Das ist dann Glück oder Zufriedenheit. Die kommt nur nicht vom rumsitzen und warten auf Weihnachten.