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18.2.24 Sonntag langsam wird es besser. Zukunft gestalten, Vergangenheit loslassen

Was ist besser? Naja den Umständen entsprechend. Mein Glas ist wieder halb voll nicht halb leer.

Gestern war ja der Vortrag in Lubu im Markt 8 und die SHG dort hat mir heute eine Rückmeldung gegeben, dass es anscheinend gut ankam. Das gibt mir wieder Kraft meinen Weg weiter zu gehen. Ich habe das Gefühl einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu wollen. Es macht mir sehr viel Freude Menschen mein Wissen weiter zu geben.

Ich hatte schon sehr viel Glück in meinem Leben. Das ich überhaupt so einen Vortrag ohne Rolli machen kann, verdanke ich dem Fortschritt in der Medizin. Ich war heute morgen auf meinem Cross Trainer Zuhause und heut Nachmittag mit meiner Frau im Monrepos Park spazieren. Als wir dort losfuhren trafen wir einen Menschen der gestern auch bei dem Vortrag war. Wir haben uns noch kurz mit ihm seiner Frau und seinem Sohn ausgetauscht. Schön, wenn man Menschen Mut machen kann, wenn sich auch für jemanden der sein Leben lang gesund war und im Alter noch diese Krankheit erleben muss das Leben auf den Kopf stellt – ja das ist schlimm. Man hatte jedoch ganz viele gesunde Jahre, anders als ein Kind, das mit der Epilepsie geboren wird. Gesundheit lernt man oft erst durch Krankheit zu schätzen. Dabei sehen wir wenn wir genau hinsehen, ganz viele Menschen, die krank sind, nicht mehr laufen können, nichts oder ganz wenig sehen können, Parkinson haben, Zölliakie oder sonstige Nahrungsunverträglichkeiten. Die alle eingeschränkt sind und man es oft auf den ersten Blick nicht sieht.

Aufgrund meiner Tätigkeit als Versicherungsfachwirt kann ich Euch sagen, es gibt nicht nur Epilepsiekranke die es schwer haben. Auch andere Menschen bekommen nicht so einfach eine Versicherung. Manchmal hilft auch nur ein Ausschluß. Depression ist ebenfalls eine Krankheit, die niemand sieht. Wurde mir gestern so richtig bewusst.

Danke an Dr. Brigitte Lorch Leiterin der SHG Lubu und Steffi von Markt8(ein Unternehmen der Kirche), die solche sozialen Dinge wie diesen Informationstag für uns Epileptiker möglich machten. Danke auch an Frau Dr. med Susanne Fauser, die uns Männer, sowie Frauen in die Schwangerschaft mit Epilepsie mitnahm.

Solche Veranstaltungen gibt es viel zu wenig. Um alle die, für die die Krankheit neu ist etwas Mut zu machen habe ich im Anhang einen guten Spruch eingefügt, von einem Bestsellerautor:

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Nach Hoch kommt wieder tief und umgekehrt 14.2.24

heute fällt mir nichts ein ausser: Warum, warum ich ich bin ganz am Boden wieder angelangt. Die letzten drei Tage sind einfach nur abnormal. Wenns es läuft, dann läuft es richtig. Am Montag besuchte ich noch die SHG Epi-LB. Dort bin ich schon hin mit einer Aura. Abends nachdem ich auf dem Sofa lag, war ich wieder dabei. Ein Anfall. Danach ging ich ins Bett und in der Nacht hatte ich noch einmal einen Anfall. Dementsprechend habe ich den Dienstag rum gebracht. Mit Muskelkater und super müde. Auf Mittwoch habe ich dann zehn Stunden geschlafen.

Heute habe ich einigermaßen wieder alles hinbekommen. Doch mein Kopf hat abends wieder gemeckert.

Stressvermeidung und Ruhe stelle ich immer wieder fest, ist für mich das wichtigste. Stress der negativ ist. Negativ sind auch Menschen, die Mitleid für mich empfinden und dies zum Ausdruck bringen.

Mitleid ist das was man erntet, wenn man auch sonst nichts auf die Reihe bkommt.

Dies meist Menschen mit Epi sind einzigartig und können was.

Wenn man dieses Dinge zum Vorschein bringt, säht man Anerkennung. Auch mit Krankheit.

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Fasching, feiern, vergessen

Alltag vergessen mit Menschen fröhlich sein, leben und nicht an morgen denken. Das hier und jetzt war heut entscheidend. Gestern schon beim Geburtstag feiern heute Treffen ausgemacht. Wochenende war zu kurz. Wenn man unterwegs ist und all das fröhliche leben in sein Herz lässt ist auch das Gehirn besser drauf. Gestern habe ich nur über meinen Problemen gesessen und über mich und das Leben gebrütet. Erst als ich mit Freunden bei meiner Schwester auf dem Geburtstag war, mein Sohn mir seine neue Freundin vorstellte, meine Tochter und meine Enkelin da waren ging es wieder mit der Zeit. Ich war wieder im hier und jetzt. Nur müde bin ich. Heute morgen jedoch war ich kurz in mich gekehrt, weil ich vor dem PC einen mini Anfall hatte. Wieder hatte jetzt 2 Wochen keinen, weil ich immer noch ein bisschen gedopt habe. Diese Krankheit und ich werden nie Freunde. Das sind die Momente die niemand braucht. Das gibt einem keine Sicherheit und es gibt Menschen die spüren dann meine Unsicherheit und nutzen diese aus. Wenn das noch mehr so geht da draussen, dann lasst es mich wissen. Als ich dann auf dem Fasching war und unter Menschen, mit denen ich Spaß hatte, waren die negativen Gedanken wieder wie weggeblasen. Zwar etwas gehemmt, doch einfach positive Stimmung, die ich heut morgen nicht hatte. Ergo: immer mit positiven freundlichen Menschen umgeben, dann ist der Zustand leben mit Epilepsie erträglich.

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Familientreffen

heute habe ich mal wieder meinen Cousin Karl-Heinz und seine Frau Isabell aus Spanien gesehen. Meine Eltern, meine Schwester und ihr Mann sowie meine Tante und natürlich meine Fraau Bea waren bei meinen Eltern. Viel geredet und spanisch wieder gehört. Ich vergas wieviel Probleme ich gerade habe. Familie kann helfen und auch das Gegenteil bewirken, So wie heute hilft sie indem man fast für alle ein normales Mitglied der Familie ist. Wenn die Mitleidstour gefahren wird hilft sie mir nicht sondern blockiert mich im vorankommen und im Denken. Das ist ein Generationenproblem, mit dem manche besser umgehen können. Vielleicht bin ich wenn es um mich geht ein bisschen wie eine emanzipierte Frau. Ich kann mir gut vorstellen, wie Frauen früher gefühlt haben müssen. Mir geht es in Teilen heute noch so. So richtig ernst nimmt man mich nur in meinem Beruf. Da macht mir auch keiner was vor. Sobald es um technische Dinge geht darf man mich auch nicht für voll nehmen. Da hab ich auch keine Ahnung. Jedoch diskriminierend auf mich einwirken nur, weil ich krank bin und manche Dinge so nicht machen kann, ist echt ätzend. Diesem negativem Gefühl, bin ich täglcih ausgesetzt. Ich fahr kein Auto mehr – o gott der fährt kein Auto mehr. Schon ist man ein halber Mensch im Gehirn der anderen. Viele werden jetzt sagen, das stimmt doch gar nicht. Das mögen diese Menschen auch tatsächlich so denken. Das Gefühl, dass die Menschen einem vermitteln, ist, dass man weniger Wert ist. Ich hatte vor kurzem ein Zoom Meeting mit dem Epi-Forum BW. In dem Kreise gibt es dann Menschen, die nicht abgrenzen können, was die nicht betroffenen denken und man selbst Wert ist. Auto fahren ist nur eine Sache die ich nicht darf. Es gibt jedoch mehr als diese eine Sache. Sich dessen bewusst zu werden und selbstbewusster zu werden, darum sollten wir uns kümmern. Nur weil wir diese Krankheit haben heisst das nicht, dass wir schlechtere Menschen sind. Der Zuckerkranke, Krebs- oder Herzkranke hat dieselben Probleme wie ein Epileptiker. Doch ist es gefühlt anders.

Wenn man bei diesen Menschen hinter die Fassade schaut, hüpfen dieselben Probleme hervor. Nur gesellschaftlich anerkannter.

Lasst Euch nicht entmutigen und steht dazu. Niemand hat es als Mensch verdient abseits der Gesellschaft zu stehen, Dafür gibt es heute auch Gesetze. Wer jammert, wird Menschen die jammern um sich vereinen. Wer selbstbewusst, klar, ehrlich und autentisch ist, wird auch solche Menschen um sich scharen, Das war schon immer mein Motto bei der Arbeit. Seit einigen Jahren mache ich das auch im privaten und es klappt.

Der Frieden, den du dir für die Welt wünschst, beginnt in dir selbst. Leb diesen Tag mit friedfertigen, liebevollen Gedanken über deine Mitmenschen und auch über dich selbst

heute ist mein bester Tag
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Epilepsie und Arbeit

In letzter Zeit stelle ich mir oft die Frage ob es wichtig ist Arbeit um jeden Preis zu machen!? Erfüllung ist wichtig während wir leben. Ein erfülltes Arbeitsleben, ja das ist es was man braucht. Nicht den Profit, sondern die ehrliche Arbeit ist ein wichtiger Baustein. Wenn das nicht im Beruf geht, findet man sicher andere Wege erfüllt zu werden. Der aktuelle Trend der Konzerne, ist der, dass Geld für jeden das Wichtigste ist. Dies ist keine gute Entwicklung. Deutschland ist das Land, dass die meisten Ehrenamtlichen hat. Man tut auch mal einfach was gerne. Doch wohin geht unsere Gesellschaft, wenn den jungen Menschen das so vorgelebt wird. Ich bin heute spazieren gegangen und bin verschrocken. Ich traf einen ehemaligen Selbständigen. Noch keine 70. Ich habe Ihne angesprochen, weil ich sah, dass was nicht stimmte. Er ist direkt vom Berufsleben ins Krankenhaus und danach in Rente gekommen. Er bekam bei einem Vortrag einen epileptischen Anfall und dann stellte man einen Tumor fest. Nun Bestrahlung und Chemo. Er freut sich trotzdem, dass er lebt, obwohl er mitten aus dem Leben gerissen wurde. Darum soll man sich gut überlegen, wie man lebt und was man mit seiner restlichen Zeit anstellt. Ich will auf keinen Fall mehr Menschen in meinem Leben, die mich im Denken und Tun ausbremsen, sowie mein Leben bewusst oder unbewusst angreifen. Es gibt auch Menschen, die einem nahe stehen, die jedoch den größten Kugelhagel auf dein Leben loslassen. Ebenfalls gibt es die im Arbeitsleben. Ich habe einen Kollegen in Ditzingen, der mir immer sagt, dass ich mich nicht aufregen soll. Er hat ja Recht. Manche Dinge die man nicht beeinflussen kann sollte man einfach laufen lassen. Das bedeutet jedoch sein Leben anzupassen. Will ich mein Leben anpassen? Ist das nicht eine Kapitulation? Ich will nicht zu kriegerisch werden. Krieg gibt es genug in der Welt, genauso wie Leid. Ich habe im Grunde gegenüber 90% der Bevölkerung keine Probleme, ausser meinen gesundheitlichen. Ich habe ein Dach über dem Kopf, muss mich vor dem nächsten Tag nicht fürchten, habe Freunde und Bekannte. Kann mich glücklich schätzen. Trotz allem stelle ich mir die Frage ob ich das Richtige tue. Nicht die Arbeit selbst, sondern die Entwicklung dieser Arbeitswelt macht mir große Sorge. Konzerne die nur den Stakeholder befriedigen und dabei übersehen, was die Menschen leisten. Gleichzeitig den Menschen zum Mittel zum Zweck degradieren. Alles wird vom Computer oder einem Dritten controllt. Ganz wenig große Unternehmen haben noch das nötige Vertrauen in Ihre Mitarbeiter. Das sind alles nur Phrasen. Gleichzeitig schaltet der Mitarbeiter sein Hirn aus, wenn er an die Arbeit geht und wieder an, wenn er zuhause ist. Sein Wissen wird nicht mehr benötigt, weil es ein Computer in der Zukunft macht. Liebe Konzernlenker und Unternehmenschefs, lasst es nicht zu, dass die Computer die Überhand bekommen. Den größten Profit erzielt man mit Vertrauen. Dieses Vertrauen wird zurück gegeben. Sie müssen nur ihre Mitarbeiter die Wertschätzung geben. NIcht nur Geld. Wenn ich mehr Geld verdienen wollte, würde ich mein Job nicht tun. Es geht um mehr wie Geld im Leben. Kein Frage, Geld ist Mittel zum Zweck. Für Menschen mit Epilepsie, wird es in einer immer komplexer werdenden Welt, sowie einer mehr und mehr entgleisenden Gesellschaft immer schwerer Halt zu bekommen. Ausbildung – Weiterbildung und menschliche Entwicklung kann für Epileptiker und Menschen mit Behinderung ein Ausweg sein. Erkennen, wann der Ausstieg notwendig, bevor es einem geht wie dem Menschen dem ich heute begegnet bin. Beschäftigung mit Sinn ist heute gefragt. Nicht um mehr und mehr und mehr zu erwirtschaften. Wir Menschen benötigen Sinn in unserer Arbeit. Wer Arbeit nicht des Geldes wegen macht es aus Berufung. Ja er bejaht sein Leben. Wir deutsche sollten uns auch mal über unsere Sprache klar werden. Ich habe kein anderes Wort in einer anderen Sprache für Bejahung gefunden.

Bejahung zum Leben und der Arbeit ist oberstes Gebot, nicht nur für kranke Menschen, sondern auch für gesunde. Wenn Menschen immer negativ an die Dinge herangehen, werden sie krank.

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Ende2023 was für ein Jahr

ich bin wieder online und werde 2024 Besserung geloben

2023 immer noch Krieg in Russland und auch in Nahost. wie müssen diese Menschen fühlen? Auch dort gibt es Epi-Kranke! Wie gut haben wir es? Was sind da meine kleinen Problemchen mit der Krankheit Epilepsie. Ich bin zu 99% normal und rege mich auf, wenn das 1% zuschlägt. Wir ärgern uns über Kleinigkeiten. Was uns aus unserem Gleichgewicht bringt, obwohl wir ein -dach überm Kopf haben, essen täglich verfügbar, Freunde und -familie, die zu einem steht und trotzdem regt man sich über Kleinigkeiten auf. Gelassener gegenüber Menschen und deren Einstellungen zu werden. Alles was ich nicht verändern kann, zu akzeptieren. Was ich jedoch beeinflussen kann um gesünder und gelassener zu werden ändere ich. Etwas weniger arbeiten, mehr Sport und mehr Ruhephasen. Ich stelle fest, dass mein Körper im Alter anfälliger wird. Darum werde ich mehr trainieren und ihm auch die Ruhephasen gönnen, genauso wie meiner Seele und meinem Geist. Tatsächlich habe ich auch ein wenig Angst diesen Schritt zu gehen, weil Ruhephasen oft nicht gut sind für mich. Ich bekomme meistens in Ruhephasen einen Anfall. Ich glaube jedoch, dass wenn sich der Körper an den positiven ruhigen Alltag gewöhnt hat auch irgenwann Ruhe gibt und die Epilepsie mit mir im Einklang ohne Anfälle leben wird. Keine Anfälle hatte ich immer wenn mein Körper durchtrainiert war und ich nur positiven Stress hatte. Dies war oft Jahre lang so. Erst im Alter als ich mir mehr Gedanken mache, werden mein Probleme größer. Diesen neuen Lebensabschnitt darf ich verändern um wieder anfallsfreier zu werden.

Mein Cousin hat wieder geheiratet in Spanien. Wir waren auf der Hochzeit von Karl-Heinz und Isabell. Danach haben wir noch 1 Woche am Atlantik verbracht. Ich war kaum 2 Tage Zuhause, bin ich hingefallen und habe mir den ersten Lendenwirbel gebrochen und musste für eine Woche ins Krankenhaus. Ich durfte 4 Wochen lang nicht sitzen. Nur stehen und gehen. Da merkt man erst mal was es heißt alles richtig bewegen zu können. Ich habe in der Zeit nur halbtags und viel im Homeoffice gearbeitet. Termine nur im stehen. zwischendurch immer Physio Behandlungen und viel Rückentraining. Erst ab Mitte August habe ich wieder voll arbeiten können. Durch diesen Vorfall wurde mir mein Vorsatz für 2024 klarer. Ich lebe immer in einem Spannungsfeld das mich zum einen versteht und trotzdem nicht verstehen will. Vielleicht auch nicht kann, weil begrenzte Vorstellungskraft oder Wille vorhanden. Dieses geschäftliche und private Spannungsfeld muss geklärt werden. Ich bin immer für alle da, wenn es notwendig ist. Nun darf ich auch mal an mich denken.

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Warum ist nach/mit Corona alles so schwer

Oder warum man sich an weniger gewöhnt hat.

Ich stelle fest, dass ich nach über 2Jahren Gewöhnung an den Zustand mit Maske, keine Besuche, keine persönlichen Treffen, keine Schulung in Präsenz, keine Tagung in Präsenz ziemlich überfordert bin, mit der aktuellen Situation. Es geht wieder los, ob privat oder geschäftlich. Es sind schöne Sachen wie Theater wieder möglich. Geschäftlich sind auch wieder Präsenzveranstaltungen, wie Messen plötzlich auch noch 2 im Monat. Das ist echt viel wieder. Man ist es nicht mehr gewohnt. Schade denke ich für mich. Das habe ich vor 3 Jahren alles einfach gemacht. Jetzt muss ich mich wieder umstellen. Meine Mitarbeiter, mein Umfeld, allen fällt es schwerer. Ich bin gespannt. Morgen ist die erst Frühjahrsmesse in Bönnigheim. Mal sehen ob wir alles richtig geplant haben, nichts vergessen. Das alles neben unserem Büroalltag zu organisieren ist echt heftig. Vor allem bei gleichzeitigem Personalmangel. Den zwischenzeitlich jeder hat. Egal ob im Büro, Handwerk oder Dienstleitung es fehlt an allen Ecken. Was läuft schief und was kann jeder für sich tun, damit er in der Zukunft durch kommt. Leichter wird es nicht werden. Vielleicht geht das nur mir so, weil ich es auch anders kenne? Bin ich schon zu eingefahren? Ist Neues immer gut? Ich für mich muss mir tatsächlich überlegen, wieviel ich wann und wo an Zeit rein stecke. Zeit wird immer kostbarer je älter ich werde. Das ist meine Wahrnehmung. Um auf die Überschrift zurück zu kommen: Ich glaube einfach der Mensch ist ein Gewohntheitstier und hat sich in seiner Komfortzone breit gemacht.

Also raus aus dem Komfort und rein ins Abenteuer

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Lebensqualität

was ist das als Epileptiker bzw. was ist erstrebenswert?

Ja kann man überhaupt Lebensqualität erlangen? Ich behaupte ganz bestimmt, man sollte es nur für sich definieren, was Lebensqualität ist!

Für mich war früher Lebensqualität, wenn ich mit dem Auto selbst meine Termine wahrnehmen konnte. Heute freue ich mich, wenn meine Wünsche in Erfüllung gehen und ich leben darf, wie ich möchte und mir dabei niemanden im Wege steht um meine Träume zu leben. Tatsächlich kann man auch andere Träume haben wie schöne Cabrio`s fahren.

Phillip Johner hat einmal geschrieben, dass es Zwei Ebenen gibt auf denen

man erfolgreich sein kann. Die eine ist die Waagrechte und das andere die Senkrechte. Alle Ziele, die wir uns auf der Waagrechten erarbeiten haben was mit unserer Bildung, Talente und Arbeit etc. zu tun. Also: Wenn ich dann in der Schule bin, dann bin ich ein großer, wenn ich dann das Abi habe fange ich an zu leben und wenn ich dann studiert habe geht das Leben los usw. Irgend wann ist dann das Leben vorbei. Auf der Senkrechten ist es die Vision, Mission oder Lebensvorstellung. Das sind keine fassbaren Ziele wie auf der Waagrechten. Wenn wir das auf ein Blatt Papier bringen gibt es vier Quadranten. Ich möchte nur auf zwei davon eingehen. Der eine ist der rechts oben und der eine der rechts unten. Wir in der westlichen Welt gehen davon aus, dass wenn wir die Ziele die wir uns auf der Waagrechten setzen und die Erfüllung bringt auf der Senkrechten. Wenn das so wäre, würde es die rechts unten Menschen nicht geben. Philip hat 2006 auf einem Vortrag 2 Menschen genannt mit denen die heutige Jugend nichts mehr anfangen kann oder vllt. doch? Elvis und Marelin Monroe waren seine Beispiele. Ich nehme immer das Beispiel unseres verstorbenen Torwart in der deutschen Fußball Nationalmannschaft. Der hatte Talent, der hatte Erfolg auf der Waagrechten. Doch auf der Senkrechten fehlte was. Nicht immer ist Erfolg auf der Waagrechten Achse auch ein Lebenserfolg. Ich war auch mal auf einem Seminar Lebens- und Berufserfolg, dass in die ähnliche Richtung ging. Weil jeder Mensch ein Individuum ist und einen anderen Lebensplan verfolgt ist auch Lebensqualität für jeden was anderes. Was jedoch das tolle ist, ich kann mir diesen Plan selbst erstellen. Das ist nicht einfach. Doch wer die Türen öffnet, wird schnell verstehen, was ich in den letzten 20 Minuten geschrieben habe. Es gehen auf einmal Dinge die man sich vorher nie getraut hätte. Grenzen verschwimmen und erweitern sich. Das alles durch arbeiten an sich selbst. Wir können damit die Sonne nicht im Westen aufgehen lassen oder selbst fliegen. Die Naturgesetze bleiben einfach. Doch wir leben mit Ihnen im Einklang. Wenn ich mit Worte jemand verletze, kann ich nicht erwarten, dass es keine Wunden hinterlässt auf seinem Unterbewusstsein. Ja auch Worte sind Waffen. Eine gute Senkrechte hilft bei solchen Verletzungen. Denn durch die Sicherheit, die mir ein Lebensplan auf der Senkrechten gibt, mache ich mich nicht so innerlich verletzlich. Wenn du jemand kennst wie ich der immer versucht dich klein zu halten, versuche ihm/ihr zu vergeben. Nicht vergessen, jedoch vergeben und du wirst sehen es hilft. Ich mache das mit meiner Epilepsie. Wenn ich nicht der bin der ich zu 99,9% meines Lebens bin. Diese unfassbare Erschütterung im Körper bzw. Machtlosigkeit zu haben, macht mich schier verrückt und lässt mich oft Dinge denken, die ich nciht denken möchte. Dazu ist diese Senkrechte Vision und Mission meines Lebens ganz wichtig. Andere Nennen das auch Resilienz. Über die Sieben Säulen der Resilienz habe ich auch schon geschrieben. Vor 10 Jahren hatte ich eine Badewanne, die war nur noch zu 10% gefüllt. 2010 Kopf-Op, 1,5 Jahre krank und viele Einschläge im privaten und beruflichen Umfeld. Heute 10 Jahre später kann ich sagen, dass ich wieder eine 80% gefüllte Badewanne habe. Unten am Abfluss geht weniger raus wie oben durch den Hahn reingelassen wird. Das sind heute nicht nur geschäftliche Erfolge nein, meine Senkrechte(Resilienz) ist viel stärker. Dadurch ist es schwieriger den Abfluss der Badewanne zu öffnen. Es gibt auch Situationen in denen man diesen Abfluss für manche öffnen muss um gutes sauberes Wasser wieder nachfüllen zu können. Das ist oft sehr reinigend. Körper, Geist und Seele im Einklang zu haben gelingt mir nicht immer, jedoch immer öfter. In den Momenten wo es noch nicht gelingt rege ich mich mehr über mich auf als über den anderen. Den wenn ich mich aufrege hat der andere meine Gedankenwelt im Griff. Ich verbrenne Energie die ich woanders besser einsetzen kann.

Fazit: Für mich ist Lebensqualität, mein Leben nach meinen Vorstellungen, Gedanken und Gefühlen die ich produziere zu leben und dabei Nachhaltig, respektvoll, okologisch und ökonomisch sinnvoll zu handeln.

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Zukunft und warum man im hier und jetzt leben sollte

Was ist schon Zukunft? Warum nicht einfach leben. Zukunft entsteht in unseren Köpfen. Oft klappt das auch. Doch manche Dinge sind nicht vorhersehbar. Die letzten Wochen haben mein Plan 2022 mal komplett durcheinander gewirbelt. Erst gestern wieder. Dazu im nächsten Blog mehr. Man kann halt nicht alles planen. 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Das war diese Woche in allen Lebenslagen der Fall. Macht nicht soviel Pläne, sondern lebt Euer einzigartiges Leben: als Epileptiker sowieso. Ich werde alt, stelle ich fest. Alleine schon die Organisation einer Frühjahrsmesse, und 3 weitere Veranstaltungen dieses Jahr bringen den geregelten Corona Ablauf in meinem Leben durcheinander. Das Leben beginnt wieder. Die Uhr wurde vorgestellt. Ab jetzt läuft die Zeit wieder schneller. Meine vielen Pläne kann ich alle gar nicht mehr umsetzen. Also werde ich nun einfach in den Tag leben und warten was mir geschieht. Andere kann ich eh nicht beeinflussen. Es zählt nur das jetzt. Jetzt muss es gut sein. Wie es morgen ist, bestimmen wir morgen. Dann haben wir es auch wieder selbst in der Hand ob wir uns schlecht oder gut fühlen! Egal was morgen passiert wir leben. Das Leben will uns nichts böses. Es will uns nicht bestrafen. Wir haben nur das Eine. Also leben, leben, leben. Nur unsere Gedanken machen es schwer oder leicht. Also macht Euch leichte und lebensbejahende Gedanken und es wird sich zum Guten wenden. Das Gute wird am Ende immer siegen. Auch in Kriegszeiten hat am langen Ende immer das Gute die Oberhand. Wir Menschen lassen uns zu oft manipulieren. Manipulation ist immer der Anfang vom Ende. Das war bei Trump so und wird auch bei Putin so sein. Lebt als wäre es Euer letzter Tag und ihr hatte ein schönes Leben, wenn es der letzte Tag war. Diesem kommen wir immer näher, ob wir wollen oder nicht. Wir können jammern oder lachen. Wie ist es schöner. Du entscheidest. Vor allem wird es immer weiter gehen. Die nächsten Generationen werden folgen.

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Lebe den Tag 5.11.21

Warum planen? warum Gedanken machen? Es ist wie es ist! Ein guter Freund hat mal gesagt: Egal was du planst, es kommt eh wie es kommen soll. Ich glaube der hat Recht. Das Leben ist viel zu kurz um sich aufzuregen wegen unfähigen IT-lern oder Menschen die ihren EGO-Trip durchziehen. Wieso habe ich mich heute aufgeregt. Am langen Ende bringt es eh nichts. Ich glaube am jetzigen Wochenende verändere ich mein Leben in eine andere Richtung. Ich will nicht mehr mit Menschen zusammen arbeiten, die es nicht verdient haben. Ich will auch niemanden mehr was beweisen. Schon gar nicht mehr beruflich. Vielleicht ziehe ich die Handbremse und trete zusätzlich noch die Fußbremse dazu. Ich bin zu perfektionistisch und viel zu verbissen. Mein Nervenkostüm ist nicht mehr das Beste. Nichts tun kann ich jedoch auch nicht. Ich will nur nicht mehr müssen. Ich glaube das geht jetzt schon. Nur habe ich noch nicht die Lösung. Ich habe viel zu viel Ballast. Weg mit dem Sch…

Heute ist ein guter Tag, um achtsam zu leben. Wann immer deine Gedankenabwandern wollen, ruf sie zurück zu dem, was du gerade tust, zum gegenwärtigen Augenblick

Heute ist mein Bester Tag