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Sonntag 7.7.24 unfassbar und doch war. Mir geht es gut auch als Schwabe darf man das sagen.

Was Anfallsfreiheit für Energie freisetzt. Ich bin zwar immer noch müde. Irgendwie ist das ein Dauerzustand. Doch ich spüre viel mehr Energie für neue Dinge und bin viel klarer im Tagesablauf. Ich habe wieder eine Vision. Ich kann ganz genau sehen wo ich 2032 stehe und den Weg dorthin zu beschreiben. Ich weiß, dass ich spanisch nicht nur verstehe sondern auch sprechen kann. Ich arbeite ab 2028 15h im Büro und den Rest im Homeoffice oder beim Kunden. 2028 will ich auch mein nächstes Buch verwirklichen. Ab 2025 spiele ich wieder öfter Golf. Meine Gesundheit ist gut und ich werde sie pflegen. Ich habe immer viel zu tun und darf mich ab 2028 auf die Dinge konzentrieren, die mir Spaß machen. Das ist Weiterentwicklung und voranbringen von Menschen. Der Private Teil wird mehr Raum einnehmen als der geschäftliche. Ich darf eh schon meinen Traum leben, doch viele Dinge die ich noch machen will haben nichts mit meinem beruflichen zu tun. 2028 will ich 4 Wochen durch England Schottland und Irland und mindestens ein Viertelfinale der EM sehen und wenn möglich noch 2 weiter Spiele. Mal sehen ob die Insulaner genauso gut sind wie die Portugiesen und die Österreicher und Schweizer.

Ich bin so froh als Kind nicht ausgebremst worden zu sein mit dieser Krankheit. Dieses erworbene Selbstbewusstsein half mir in den vergangenen Jahren beruflich wie privat über alle Rückschläge hinweg.

D. h. nicht, dass ich keine Angst hatte oder auch noch habe. Doch Angst ist der schlechteste Ratgeber. Der beste Ratgeber ist Liebe. Liebe dich selbst, dann kannst du auch andere lieben und vertrauen. Das ist heute leider nicht mehr üblich und wird unsere Gesellschaft kaputt machen wenn wir nicht aufpassen.

Ich weiß, dass ich selbst auch sehr ungeduldig bin. Doch Geduld zahlt sich immer aus. Schaut Euch unsere Natur an. Jeden Tag ein Schrittchen, manchmal auch nach hinten, doch sie marschiert. So haben wir in 2024 schon wieder den Rückwärtsgang und die Tage werden kürzer ohne es täglich zu bemerken. Wir merken es erst nach 1-2 Wochen was die Natur gemacht hat. Macht ihr das auch so und ihr werdet immer auf der Erfolgsspur sein, auch wenn es vermeintlich langsamer geht. Schnell ist oft nicht das Beste, sondern Kontinuität im Tun und entspannen. Das macht auch die Natur. Die entspannt im Winter und im Sommer nach dem harten Herbst und dem aufbrechenden und kräftezehrendem Frühjahr.

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Danke Prof. Dr. Steinhoff für die neue Lebensqualität

Hallo da draußen. Heute schreibe ich allen, die noch nicht proffessionell behandelt werden, dass sie sich überlegen sollten ob das was für sie ist. Ich bin froh, zwei gute Neurologen eine in meinem Kreis und den o. g. Menschen zu haben. Demnächst bin ich wieder bei Frau Dr. Binzer. Die macht das gut. Vor ein paar Jahren war sie es, die mich lange anfallsfrei brachte. Doch nun war es wirklich über den Winter 23-März 24 nicht so gut. Leider. Habe dann auch meinem Prof. in Kehl geschrieben.

Er hat mir zwar keine Antwort gegeben, was ich ihm am 6.5.24 vor Ort auch gesagt habe. Doch jeder ob Krankenhaus oder normale Betriebe haben akuten Mitarbeitermangel, sodass ich ihm keinen Vorwurf machte. Er hat sich dann einfach mit meiner Krankenakte beschäftigt und meinte eine Kombination haben wir noch nicht, die helfen könne.

Gesagt getan, ich babe seit der zusätzlichen Gabe des Medikamentes keine Probleme mehr bin wacher, aufmerksamer, achtsamer und effektiver in meinem Leben. Ich hatte eine kleine Aura an einem Sonntag morgen vor unserem Konzert und das war es. Sonst nichts mehr. Ebenfalls benötige ich nur noch eine halbe Tablette, wenn überhaupt von meinem Spezialmedikament. Dies habe ich einmal zur Vorbeugung in den letzten 7 Wochen genommen. Mein Körper strotzt vor Stärke wie vor 10 Jahren. Geiles Gefühl. Leider geht meine SHG seit 2 Monaten nicht mehr so wie früher. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Menschen haben zuviel Stress. Mir geht es tatsächlich auch so. War heute auch nicht dort, denn nur der Antreiber will man dann auch nicht nur sein. Frage mich manchmal was ich falsch mache. Da es mir gerade gut geht packe ich auch ein paar Dinge an, die ich schon lange vor hatte. Ich räume in meinem Leben mal wieder auf und finde viele Menschen auf meinem Sofa, die mich von dem wesentlichen abhalten. Ich mache nun einmal im Monat eine Physio und Sporteinheit, die auf mich zugeschnitten ist, mit personal choaching. Damit mein Körper wieder die Kraft bekommt, die er braucht um evtl. wieder kehrende Anfälle zu überstehen. Wenn sie ausbleiben habe ich zumindest eine gesünderes und fitteres älter werden vor mir. Ich frage mich auch schon wie das mit meinem Führerschein wird. Ich fahre zwar seit 9,5 Jahren kein Auto mehr, doch ist der Gedanke daran wieder fahren zu können, wenn man muss und will oder auch kann ein schöner Gedanke, der mich trägt. Obwohl ich keine Autobahn mehr fahren will, die durch Baustellen und Staus keinen Fahrspaß mehr bringen. Wenn dann langsam über Land mit meinem Bulli, den ich noch nie gefahren bin ausser in die Halle in der er steht.

Es lohnt sich an sich zu arbeiten. Auch noch in gesetzterem Alter ist dies nicht zu spät.

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.

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Warum gutes Wetter und positive Stimmung trotz den Mühen des Alltags einen immer weiter trägt 14.04.24

Nun haben wir schon eine Weile gutes Wetter, Meine Epilepsie ist zwar immer präsent, jedoch nicht bedrohend. Heute hatte ich mal gar nichts, obwohl ich negativen und positiven Stress hatte ein unserer Frühjahrsmesse. Gut, wenn man weiß, wie man sich helfen kann. Ich bin einfach ins Eiscafe und habe 2 Kugeln Eis gegessen und mit einem netten Menschen ein Gespräch geführt. So konnte ich besser ertragen, was manche Menschen um mich herum tun. Nämlich nichts bzw. gar nicht erscheinen. Ebenfalls hatte ich wieder den Blick auf die restlichen guten, die Einsatz zeigen und ihr Bestes geben. Mehr verlange ich nicht. Wenn man erkannt, dass das Beste eines Menschen nicht den Anforderungen, die man hat, gewachsen ist, ist es besser sich zu trennen. Die letzten 2 Tage haben mich mehr positiv aufgeladen, weil von oben die Sonne mir genügend Energie gab um das Pensum zu schaffen. Gleichzeitig habe ich gesehen, dass mehr, nein viel mehr Menschen um mich eine positive Grundhaltung haben.

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schlaflose Nacht und wie verbringen. Der Tag danach mit Epilepsie

letztens hatte ich wieder eine schlaflose Nacht. Dann merke ich immer das ich doch nicht der jüngste bin genauso wie meine Krankheit. Kennt ihr das, wenn Euer Kopf mal wieder vollkommen hinüber ist, weil ein paar Drähte im Hirn nicht sauber den Strom leiten. Dann kann ich mein Hirn hören wie es funkt und fehlschaltet.

Um das auszuschalten hilft dann nur ein Medikament. ich nenne es hier nicht, weil ich keine Werbung machen möchte. Es macht auch süchtig. Darum nehme ich es nicht oft und wenn dann versuche es mit einer halben Tablette. Meistens funktioniert eine halbe. Etwa nach einer halben Stunde merke ich wie es dann im Kopf ruhiger wird. Ich hatte dann bis zu dem Zeitpunkt keinen Anfall. Singen und spanisch, das habe ich ja schon mal geschrieben helfen auch zur rechten Zeit.

Am Donnerstag dachte ich zur Gesangsprobe reicht es noch. Dieses mal leider nicht. Die letzten 4 Wochen davor hat es jedes mal gereicht.

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Bei Sich sein und positive Gedanken in sich tragen hilft um Anfallsfrei zu bleiben

Nicht unser Umfeld, nicht die Anderen, nein nur wir selbst sind die, die unseren Gesundheitszustand beeinflussen können. Immer wenn ich das tue, was ich will geht es mir gut. Das ist leichter daher geschrieben. Stimmt. Ich kann das auch nicht immer. Manchmal ist man auch getriebene/r. Vor allem wenn man im Berufsleben steht. Durch Rahmenbedingungen wie Gesetze und irgendwelche Vorgaben die die Arbeit erschweren. Jetzt habe ich die Chance zu denken, mach ich kann es eh nicht ändern oder ich rege mich auf, weil alles besser war. Oder ich finde für mich einen gangbaren Weg, der Vorgaben wie tun und Vorgaben wie es Gesetze wollen vereint. Dann bin ich bei mir und lösungsorientiert. Darum schalte ich sämtliche Sendungen die über negative Sachen berichten aus. Ich kann die Wetterlage nicht verändern. Nur mein Handeln. Das tun, was ich gut finde und machen will. Davon jedoch als Chef wieder Mitarbeiter zu überzeugen ist sehr schwierig.

Auch wenn ein Partner andere Vorstellungen vom Leben hat, kann einen das als Mensch einengen vor allem wenn man sich sein Leben mit ihm/ihr teilt. Auch da sollte man sich bewusst werden – niemand verbiegen zu wollen und bei sich bleiben. Der Rest findet sich automatisch. Sich selbst vertrauen und weiter an den Dingen die man beeinflussen kann arbeiten und den anderen sein lassen wie er ist. Sobald ich versuche Menschen verändern zu wollen geht es an meiner Gesundheit runter. Manchmal ist ein gesundes Ego wichtiger um nicht verletzt zu werden. Das ist auch schwierig und geht nicht immer. Vor allem, wenn mal wieder die ^Krankheit zugeschlagen hat, geht der Selbstzweifel wieder los. Auch da gilt, nicht mit Druck dagegen steuern. Druck erzeugt Gegendruck und somit ein Zustand von Stress. Das heisst nicht nichts tun, sondern manchmal konsequent werden und nicht nur reden. Im privaten wie im beruflichen heißt das manchmal einfach Trennung um Neues zu schaffen. Warum soll ich mich jeden Tag über Dinge aufregen, wenn ich es nicht ertrage? Weshalb umgebe ich mit Personen die mir nicht gut tun? Jeder hat jeden Tag die Chance sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Ich habe immer eine Wahl. Auch ob ich jetzt weiter schreibe, sie weiterlesen, weil sie denken was für ein Müll! Auch dann haben sie recht. Alle Menschen haben Ihre eigene Wahrnehmung. Dies wurde mir nie beigebracht, weil ich zu den Baby-Boomern gehöre. Ich wurde noch zu Anstand, Disziplin, Ergeiz etc. erzogen, damit ich auch was leiste. Das hat mich ein Leben lang beeinflusst. Dieser Geist ist ein paar Generationen später nicht mehr so ausgeprägt, weil nicht mehr anerzogen. Heute wird einem beigebracht, was man für Rechte hat und mit wenig Aufwand viel bekommt. Nun kann ich mich aufregen oder die jungen ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. In meinem Betrieb kostet es dann mein Geld und wenn ich mich aufrege auch noch meine Gesundheit. Ich denke ich muss viel mehr Vertrauen, damit es noch besser werden kann. Privat habe ich das im Griff. Als Unternehmer noch nicht. Ich habe es die letzten Wochen geschafft mich 50% weniger Stress auszusetzen. Dadurch habe ich Lebensqualität bekommen, die durch kein Geld der Welt zu ersetzen ist. Ich mache beruflich mehr Homeoffice um nicht zu sehen was alles schief läuft. Da Mitarbeiter ganz gut in der Lage sind ihre Fehler selber auszubügeln. Auch da gilt: Wenn ich bei mir bleibe und nicht schon denke dass die Kunden gehen, wenn man Fehler macht, habe ich keinen negativen Stress. Ich kann auch denken: Meine Mitarbeiter werden es schon richten und meine Kunden verzeihen auch mal Fehler. Den Fehler passieren jedem auch unseren Kunden. Vor allem auch der jungen Generation. Wichtig sind mir die Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit, Wahrheit und Klarheit.

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Spanisch und mein Gehirn tickt wieder richtig.

Dienstags habe ich immer spanisch Kurs bei der
VHS-Unterland. Heute habe ich es das zweite mal erlebt, das mein Gehirn wieder in den Zustand normal durch lernen von spanisch kam. Ich kann das nicht wissenschaftlich belegen, jedoch glaube ich, da meine Anfälle Fokal beginnen auf der rechten Gehirnhälfte, dass eine neue Sprache, wie spanisch die rechte Seite in Anspruch nimmt und dabei die Synapsen normal laufen genauso wie beim Singen im Chor.

Manchmal ist es echt komisch. Heute war ein trister Tag und schon heute morgen war ich nicht ganz fit. Heute nach dem spanisch ist es wie ausgewechselt.

Ich glaube nicht dass mich Ärzte für voll nehmen, wenn ich solche Geschichten erzähle. Das steht wahrscheinlich auch in keinem Epilepsie-Lehrbuch. Darum schreibe ich es in dieses Tagebuch und hoffe, dass vielleicht jemand es liest und für sich verwerten kann.

Ich bekomme meistens Probleme, wenn ich viel rechne und logische Dinge tue, die für mich Standard sind und mich dabei über Menschen ärgere, die nicht so logisch denken können wie ich. Das denkt wahrscheinlich der halbe spanisch Kurs inclusive Dozentin von mir. Ist der schwer von Begriff!!! Spanisch ist überhaupt nicht logisch wie Mathematik. Spanisch ist rückwärts Deutsch in der Grammatik. Die neuen Wörter lernen fällt mir sehr schwer. Mir fehlen einfach durch 2 OP`s auch 4 cm am rechten Schläfenlappen. Damit beruhige ich mich dann immer wieder. Tatsächlich lernt der spanisch Kurs schon länger als ich und ich glaube denen geht es nicht anders.

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2.3.24 Gospelworkshop, Musik, nette Menschen und Auswirkung auf den Zustand mit Epilepsie

Ich glaube, das Musik, egal welcher Art, wenn sie frei von Zwängen ist unglaubliches bewirken kann. ich durfte am Samstag einen Tag mit 120 Menschen verbringen, die nur wegen der Musik zusammen kamen. Hanjo Gäbler hat es mit seinem norddeutschem Gemüt und seinem tiefen Glauben alle Teilnehmer des Workshops mitzunehmen. Wir alle waren noch Stunden danach von dem einzigartigen Erlebnis beseelt. Ich habe selten einen Menschen getroffen, der so für eine Sache brennte. Ich begann mit einer Aura zu singen, die 2 Minuten später nicht mehr da war und bis heute der Zustand Zufriedenheit in mir hervorruft. 120 Menschen im Gleichklang zu erleben. Die Vibrationen unter allen Stimmlagen zu spüren, war für mich das erste mal so fühlbar. Ich weiß nicht, wie es diese Vibrationen geschafft haben meinen Körper zu schützen. Doch tatsächlich fühlte und fühle ich mich immer noch besser als bei Beginn des Workshops. Den Zustand keine Gedanken im Kopf zu haben nur Musik, kannte ich in Teilen aus den Proben vom Donnerstag bei dacapo oder von unseren Konzerten. Musik ist für mich Therapie und Anstrengung zugleich, weil mir nicht alles in den Schoß fällt beim Singen.

Ich glaube tatsächlich, dass meine Synapsen besser schalten, wenn ich singen lerne bzw. mich dabei auf das Atmen konzentriere, dass hauptsächlich über meinen Bauch geht. Richtig Atmen habe ich erst durch Saskia gelernt, die mir Gesangsunterricht gibt. Das hat mir sehr geholfen auch den ganzen Tag mit singen zu verbringen.

Ich kann nun mehr als ein Tag danach sagen, jeder der die Chance hat so etwas zu machen, egal ob mit oder ohne Epilepsie, einfach tun. Es tut allem gut. Mein Rücken hat heute kaum geschmerzt, was ich seit meinem Bruch nicht immer sagen kann.

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18.2.24 Sonntag langsam wird es besser. Zukunft gestalten, Vergangenheit loslassen

Was ist besser? Naja den Umständen entsprechend. Mein Glas ist wieder halb voll nicht halb leer.

Gestern war ja der Vortrag in Lubu im Markt 8 und die SHG dort hat mir heute eine Rückmeldung gegeben, dass es anscheinend gut ankam. Das gibt mir wieder Kraft meinen Weg weiter zu gehen. Ich habe das Gefühl einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu wollen. Es macht mir sehr viel Freude Menschen mein Wissen weiter zu geben.

Ich hatte schon sehr viel Glück in meinem Leben. Das ich überhaupt so einen Vortrag ohne Rolli machen kann, verdanke ich dem Fortschritt in der Medizin. Ich war heute morgen auf meinem Cross Trainer Zuhause und heut Nachmittag mit meiner Frau im Monrepos Park spazieren. Als wir dort losfuhren trafen wir einen Menschen der gestern auch bei dem Vortrag war. Wir haben uns noch kurz mit ihm seiner Frau und seinem Sohn ausgetauscht. Schön, wenn man Menschen Mut machen kann, wenn sich auch für jemanden der sein Leben lang gesund war und im Alter noch diese Krankheit erleben muss das Leben auf den Kopf stellt – ja das ist schlimm. Man hatte jedoch ganz viele gesunde Jahre, anders als ein Kind, das mit der Epilepsie geboren wird. Gesundheit lernt man oft erst durch Krankheit zu schätzen. Dabei sehen wir wenn wir genau hinsehen, ganz viele Menschen, die krank sind, nicht mehr laufen können, nichts oder ganz wenig sehen können, Parkinson haben, Zölliakie oder sonstige Nahrungsunverträglichkeiten. Die alle eingeschränkt sind und man es oft auf den ersten Blick nicht sieht.

Aufgrund meiner Tätigkeit als Versicherungsfachwirt kann ich Euch sagen, es gibt nicht nur Epilepsiekranke die es schwer haben. Auch andere Menschen bekommen nicht so einfach eine Versicherung. Manchmal hilft auch nur ein Ausschluß. Depression ist ebenfalls eine Krankheit, die niemand sieht. Wurde mir gestern so richtig bewusst.

Danke an Dr. Brigitte Lorch Leiterin der SHG Lubu und Steffi von Markt8(ein Unternehmen der Kirche), die solche sozialen Dinge wie diesen Informationstag für uns Epileptiker möglich machten. Danke auch an Frau Dr. med Susanne Fauser, die uns Männer, sowie Frauen in die Schwangerschaft mit Epilepsie mitnahm.

Solche Veranstaltungen gibt es viel zu wenig. Um alle die, für die die Krankheit neu ist etwas Mut zu machen habe ich im Anhang einen guten Spruch eingefügt, von einem Bestsellerautor:

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Nach Hoch kommt wieder tief und umgekehrt 14.2.24

heute fällt mir nichts ein ausser: Warum, warum ich ich bin ganz am Boden wieder angelangt. Die letzten drei Tage sind einfach nur abnormal. Wenns es läuft, dann läuft es richtig. Am Montag besuchte ich noch die SHG Epi-LB. Dort bin ich schon hin mit einer Aura. Abends nachdem ich auf dem Sofa lag, war ich wieder dabei. Ein Anfall. Danach ging ich ins Bett und in der Nacht hatte ich noch einmal einen Anfall. Dementsprechend habe ich den Dienstag rum gebracht. Mit Muskelkater und super müde. Auf Mittwoch habe ich dann zehn Stunden geschlafen.

Heute habe ich einigermaßen wieder alles hinbekommen. Doch mein Kopf hat abends wieder gemeckert.

Stressvermeidung und Ruhe stelle ich immer wieder fest, ist für mich das wichtigste. Stress der negativ ist. Negativ sind auch Menschen, die Mitleid für mich empfinden und dies zum Ausdruck bringen.

Mitleid ist das was man erntet, wenn man auch sonst nichts auf die Reihe bkommt.

Dies meist Menschen mit Epi sind einzigartig und können was.

Wenn man dieses Dinge zum Vorschein bringt, säht man Anerkennung. Auch mit Krankheit.

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Fasching, feiern, vergessen

Alltag vergessen mit Menschen fröhlich sein, leben und nicht an morgen denken. Das hier und jetzt war heut entscheidend. Gestern schon beim Geburtstag feiern heute Treffen ausgemacht. Wochenende war zu kurz. Wenn man unterwegs ist und all das fröhliche leben in sein Herz lässt ist auch das Gehirn besser drauf. Gestern habe ich nur über meinen Problemen gesessen und über mich und das Leben gebrütet. Erst als ich mit Freunden bei meiner Schwester auf dem Geburtstag war, mein Sohn mir seine neue Freundin vorstellte, meine Tochter und meine Enkelin da waren ging es wieder mit der Zeit. Ich war wieder im hier und jetzt. Nur müde bin ich. Heute morgen jedoch war ich kurz in mich gekehrt, weil ich vor dem PC einen mini Anfall hatte. Wieder hatte jetzt 2 Wochen keinen, weil ich immer noch ein bisschen gedopt habe. Diese Krankheit und ich werden nie Freunde. Das sind die Momente die niemand braucht. Das gibt einem keine Sicherheit und es gibt Menschen die spüren dann meine Unsicherheit und nutzen diese aus. Wenn das noch mehr so geht da draussen, dann lasst es mich wissen. Als ich dann auf dem Fasching war und unter Menschen, mit denen ich Spaß hatte, waren die negativen Gedanken wieder wie weggeblasen. Zwar etwas gehemmt, doch einfach positive Stimmung, die ich heut morgen nicht hatte. Ergo: immer mit positiven freundlichen Menschen umgeben, dann ist der Zustand leben mit Epilepsie erträglich.