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Ein tolles Treffen

heute hatte ich ein Treffen mit einem betroffenen 19-jährigen und seines Vaters. Ich finde, dass hier sämtliche Ärzte versagt haben. Schade, dass man Menschen mit Epilepsie immer noch so behandelt wie mich vor 40 Jahren. Liebe Ärzte da draußen. Bitte geht mit Epilepsiepatienten etwas behutsamer um. Auch mit deren Angehörigen. Betreibt Aufklärung und nicht nur abarbeiten von Patienten. Ich hoffe, dass ich mit meinem Tagebuch keinem zu Nahe trete. Dass habe ich leider heute erlebt. Menschen, die nicht aufgeklärt wurden über ihre Krankheit. Menschen, die aufgegeben wurden von Ärzten und vor allem von Behörden. Ja liebe Behörden. Was ihr schreibt, kann ziemlich verletzend sein. Behörden sollten nicht nur gesetzlich korrekte Briefe schreiben, sondern auch mal überlegen, was so ein Brief mit Menschen anstellt. Die psychologischen Auswirkungen von einer Gesellschaft ausgegrenzt zu werden ist viel schlimmer, wie mit der Krankheit klar zu kommen. Ich finde, dass wir alle noch viel mehr tun müssen um Menschen mit dieser Einzigartigkeit zu helfen. Hoffentlich liest dieses Tagebuch auch mal ein Politiker oder Behördenleiter. Sie dürfen sich dann gerne bei mir melden. Ich sage IHnen wie wir menschenfreundlicher werden können. Ich habe heute viel mehr bekommen als ich gegeben habe. Ich habe nur Zeit und Erfahrung weiter gegeben an Menschen, die von allen alleine gelassen wurden. Dafür habe ich ganz viel Dankbarkeit zurück erhalten.

Aufbauende, glückliche Gedanken und gute Gewohnheiten machen dein Leben lebenswert. Gestalte diesen Tag mit Aktivitäten die dir und deiner Seele guttun

Heute ist mein bester Tag
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20/21.3

Gedankengut

Was alles technisch machbar ist zeigt mir immer wieder unsere Zeit. Manchmal erschreckend, wie einfach manche Dinge heute gehen. Was macht das mit unserer Gesellschaft. Digitaler Umbruch, auch in der Selbsthilfe? Ich würde sagen ja, davor kann sich niemand mehr verschließen. Vor allem jedoch bei Menschen mit Epilepsie stelle ich immer wieder fest, dass de Wandel nicht vollzogen werden will. Warum ist das so? Jeder Mensch auch Epileptiker können sich immer wieder auf Neues einlassen. Warum nicht auch Technik? Beim Fußball spricht man von Traditionsvereinen. Ich glaube auch die Selbsthilfe ist so ein Traditionsverein, der sich wandeln muss, sonst wird er gewandelt. Darum ist mein Beitrag heute eher allgemeiner. Lasst uns auch noch digitaler werden um miteinander kommunizieren zu können. Momentan erreiche ich alle nur per Telefon, bis auf eine, die bekommt das mit Zoom hin. Veränderung heißt aus der Komfortzone zu gehen und sich wieder anzustrengen oder die Autobahn verlassen und dabei neue Wege zu gehen und wie Exupery schrieb: Spuren zu hinterlassen(im zweiten Abschnitt seines Zitates)

Ein in jeder Beziehung reiches Leben hat seinen Ursprung in dir slbst. Fühl dich heute reich an Lebensfreude, Begeisterung, Phantasie und Lebenskraft

Heute ist mein Bester Tag

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Wahlwochenende 13/14.3.21

Es ist Sonntag und es sind wieder 6 Tage ohne Krankheitsprobleme. Es geht wieder in Richtung Normalität. Meistens benötige ich 3-4 Tage um aus meinem Tief zu kommen. Mir hilft es immer, wenn ich den Moment lebe. Die Gedanken von der Vergangenheit lasse und die Zukunft Zukunft sein lasse. Nun kann ich wieder kurz zurück blicken und aus Fehlern lernen und auch Zukunft planen. Die Wahl habe ich aus Vorsicht per Brief abgegeben. Bind mal gespannt, wie sich Ba-Wü und R-Pfalz entscheiden.

Willst du heute glücklich leben, dann beginne gleich morgens damit, danke zu sagen. Danke, dass dir ein neuer Tag geschenkt wurde, du atmen kannst, ihn erleben darfst

Heute ist mein Bester Tag

Ich wünsche allen gutes Gelingen in der nächsten Woche.

Vor allem wenig oder keine Anfälle. Vielleicht sind es auch Einfälle. Ich hatte für mich einen Einfall der mein Leben auch beruflich neu ordnen wird. Wer zur Wahl geht, dem Wünsche ich auch einen guten Einfall und eine gute Entscheidung, sodass man auch gut damit leben kann. Eine Wahl hat man immer. Man kann sich für das Leben auch mit Epilepsie oder dagegen entscheiden. Es ist immer das Recht in einer Demokratie sich gegen oder für etwas zu entscheiden. Daher finde eine gute Lösung für dich.

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Wochenende 6.3.21

Heute sind es 15 Tage ohne Anfall. Nur Probleme wie sie jeder hat. So macht das Leben mehr Spaß. Letztes Wochenende habe ich nichts geschrieben, weil ich noch mit mir selbst beschäftigt war. Ich wollte auch mal wieder alleine raus und bin aufs Rad. So bin ich halt. Ich kann nicht aus meiner Haut. Ich glaube auch, dass es nicht gut ist sich zu verstellen. Es ist jedoch besser, man geht alles mit der nötigen Ruhe an. Nicht lethargisch werden, sondern jeden Tag ein bisschen mehr wagen und es kommt Licht ans Ende eines Tunnels. Ich bin zur Zeit ständig müde. Das schiebe ich dann gerne auf die Tabletten und die gigantische Menge, die ich aktuell nehme. In Gesprächen mit sogenannten Normalos hab ich dann festgestellt, dass die auch müde sind und etwas schlapper, bei den Temperaturschwankungen.

Es muss nicht alles perfekt sein, damit du heute glücklich und zufrieden bist. Du kannst dich auch entschließen, den gegenwärtigen Moment ohne wenn und Aber zu bejahen

Heute ist mein Bester Tag

Nicht ich muss mit der Epilepsie leben, nein die muss mit mir klar kommen.

So wie es der Epilepsie geht, geht es vielen Menschen mit mir. Die Überschrift soll Euch zum Nachdenken darüber anregen. Ich denke, dass ein/e Epileptiker/in etwas selbstbewusster damit umgehen sollte. Ich selbst ertappe mich manchmal auch noch in Kategorien zu denken. Dann ärgere ich mich über mich selber. Wir sind wie wir sind und das ist okay. Was andere denken können wir auch nicht beeinflussen. Doch die eigenen Gedanken, sind in unserem Einflußbereich. Daran zu arbeiten, ist täglich Brot eines Epileptiker/in. Vor allem in den ersten 14 Tagen nach einem Anfall bei mir ganz besonders. Nun bin ich wieder weit drüber und kann damit besser umgehen. Wenn das nun jemand liest, der erst kurz Epilepsie hat oder Eltern dessen Kind es gerade bekommen hat, für die bricht eine Welt zusammen. Die denken vielleicht der Spinnt. Ja, dass kann durchaus sein. Ich war mein leben lang anders. Ich durfte lernen damit umzugehen. Es fiel mir nicht immer leicht. Das ist heute noch nicht leicht. Mein Umfeld merkt sofort, wenn ich wieder am Boden bin. Doch dann gilt es immer wieder aufzustehen. Ein kluger Mann hat mal zu mir gesagt: Erfolg ist einmal mehr aufstehen als hinfallen. Also stell dich immer auf und geh weiter. Das Leben geht weiter auch wenn du liegen bleibst. Du hast die Wahl. Was ist für dich der bessere Weg. Finde es heraus. Ich habe es für mich beantworten können. Ich stehe wieder.

Manchmal braucht man auch Hilfe. Dann hol sie dir. Bei Freunden, Verwandten, Eltern, Ärzte, Selbsthilfegruppen. www.selbshilfebuero.de

www.deutsche-epilepsievereinigung.de

www.epilepsie-gut-behandeln.de

www.lv-epilepsie-bw.de