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Grillen mit Freunden 3.7.21

ein Teil unserer Selbsthilfegruppe grillt heut miteinander. Eine von uns wird am Montg ins Krankenhaus eingeliefert. Das Thema Operation stand natürlich auf unserer Gesprächsagenda. Sie wird nur voruntersucht mit neuester Diagnostik.

Trotzdem frägt man sich wo sind meine Chancen und wo meine Risiken. Da ich schon zwei op`s hinter mir habe, jedoch nicht ohne Medikamente leben kann, stehe ich dem Ganzen etwas kritischer gegenüber als unsere A.

Wer da draußen überlegt, sich operieren zu lassen, dem kann ich einen tollen Bericht empfehlen von der deutschen Epilepsievereinigung im aktuellen Heft 158: „Epilepsiechirurgie heute, Chancen und Risiken sind gut einschätzbar“ ist die Überschrift.

kritische Fragen: Führt ein operativer Eingriff am Gehirn, nicht zur Veränderung der geistigen Leistungsfähigkeit?

Verursacht die OP nicht eine neue anfallsauslösende Narbe und ist sie daher nicht von fraglicher Wirksamkeit?

Kann nicht, ehe operiert wird, zunächst eine unverbindliche Bestandsaufnahme und eine Nutzen-Risikoabschätzung vorgenommen werden?

Welche Klinik ist überhaupt in der Lage einen Epilepsiechirurgischen Eingriff durchzuführen.

Am Langen Ende steht man als Betroffener trotzdem alleine da. Die Einwilligung zu einer OP kann man nur selbst machen und somit ist man auch selbst für alle Konsequenzen verantwortlich. Durch entsprechende Unterschriften auf zig Formularen, wird dass dann auch schriftlich dokumentiert, wer tatsächlich die Verantwortung trägt – auch wenn es schief geht.

Ich kann das aus rechtlicher Sicht total verstehen. Das selbe Thema habe ich auch in meinem Berufsleben als Versicherungskaufmann.

Alle die die das lesen und mit dem Gedanken spielen sich operieren zu lassen hoffe ich mit diesem Beitrag heute etwas mit auf den Weg gegeben zu haben.

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