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Mittwoch-Montag

Am Mittwoch war ich in Kehl-Kork bei Prof. Dr. Steinhoff. Der Tag hat Klarheit gebracht und wieder Zuversicht in mein Leben. Heute ist der erste Tag an dem ich wieder die Kraft habe zu schreiben. Danke Professor Steinhoff. Danke auch an mein Vater, der es möglich machte, ohne Probleme dahin zu kommen. Ich war wie in einem Tunnel und nun bin ich sehe ich das Licht am Ende wieder. Gute Ärzte sind wichtig. Wenn sie dir auch das Gefühl geben, dass du nichts falsch gemacht hast. Ich habe nun ja schon ewig Epilepsie. Doch auch bei mir kommt es vor, dass mich die Krankheit so beeinträchtigt, dass ich in diesem Punkt keinen klaren Gedanken fassen kann. Heute laufen meine Finger wieder. Ich bin nicht dauernd blockiert und das ist echt spitze.

Gibst du anderen die Schuld dafür, dass du nicht glücklich bist, dann machst du dich zum hilflosen Opfer. Es ist dein Leben! Sorg heute selbst dafür, dass es dir gut geht und du erfolgreich lebst

Heute ist mein Bester Tag

Was ist wichtig wenn sie Partner eines Epileptikers/in sind

Ich gehe jetzt von mir aus, der immer eigenständig gelebt hat(immer noch) – selbst Entscheidungen fällt – auch wenn sie nicht immer richtig waren – es waren meine. Selbstbestimmt und mit vollem Bewusstsein.

Demütigen sie ihren Partner nicht mit Mitleid – Seien wenigstens sie positiv – der Betroffene ist in der Regel nach einem Anfall mal eine ganze Weile mit sich selbst beschäftigt.

Es ist nicht einfach als Partner eines Epilepsiekranken. Es ist nicht in allen Fällen der Grand mal(Großer Anfall wie man es sich vorstellt) Nein die Krankheit hat viele Facetten. Kleine Aussetzer(Abcencen) Fokale Anfälle ohne Bewusstseinsstörung und mit Bewusstseinstörung mit halbseitigem kribbeln – Bei mir kribbelt gerade die linke Hand und das erschwerte die Niederschrift bis jetzt. – Das sieht man nicht man wird trotzdem als normal wahrgenommen – will man ja auch – kostet jedoch Energie und Instabilität seiner Sicherheit.

Geben sie ihrem Partner die Zeit nach einem Anfall für sich, wenn er es benötigt und verlangt. Drängen sie ihn/sie nicht. Wenn er/sie von selbst kommt ist er/sie wieder mit sich im reinen. Dann gehen Lösungsvorschläge – vorher ist das nur Druck, weil jeder besser weiß, was man selbst will. Sie haben ihrem Partner noch keine Chance gelassen selbst darüber nachzudenken, wenn sie ihm in der Phase nach einem Anfall alles vorgefertigt präsentieren. Denken sie mal über diese Zeilen nach. Mehr morgen wieder

Eine Antwort auf „Mittwoch-Montag“

Ich habe Gott sei Dank eine tolle Frau an meiner Seite, die mich liebt so wie ich bin. Mit allen Macken und Marotten, die Rücksicht auf mich nimmt, auch wenn ich mitten in der Nacht mal nen Aufstand probe und gar nichts davon mitbekomme. Am Tag danach ist mir das auch manchmal zu viel, denn auch ich will ja eigentlich nur normal sein… So holt uns unser Handicap immer wieder in die Realität zurück und wir sind dankbar für die Person an unserer Seite, die dann sagt, ruh dich erstmal aus!

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